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Hunde im Herbst

19.10.2018

Ratgeber für Hundehalter: Was Sie beim Herbstspaziergang mit Ihrem Vierbeiner beachten sollten

Früher Einbruch der Dämmerung, schlechte Sicht durch Nebel und häufiger Regen sind nur einige der Gefahren für Hunde im Herbst. Bereiten Sie sich deshalb am besten entsprechend vor, wenn Sie in der dunklen Jahreszeit mit Ihrem Hund unterwegs sind. Hier finden Sie Tipps für einen sicheren und unbeschwerten Spaziergang mit Hund in der nassen Jahreszeit.

Checkliste

Was es im Herbst zu bedenken gibt:

  • Sichtbarkeit: Nutzen Sie reflektierende Halsbänder, Leinen oder Brustgeschirre für eine bessere Sichtbarkeit bei schlechtem Wetter, Dämmerung oder Dunkelheit.

  • Kälte und Feuchtigkeit: Hier hilft wärmende Bekleidung – für Mensch und Tier. Achten Sie bei einem Hundemantel auf einen guten Sitz, der das Tier nicht in seinen Bewegungsabläufen behindert. Zudem sollte Hundebekleidung atmungsaktiv sein.

  • Dauer der Spaziergänge: Die Länge eines Spaziergangs bestimmt Ihr Tier. Gerade für manchen älteren Vierbeiner sind mehrere kurze Streifzüge besser – vor allem in Herbst und Winter.

  • Bodenfrost: Ihr Hund sollte sich auf keinen Fall ablegen oder hinsetzen, sondern stets in Bewegung bleiben, um Erkrankungen zu verhindern.

  • Parasiten: Zecken sind auch noch bei sieben Grad Celsius aktiv. Herbstgrasmilben stellen auch außerhalb von Zeckengebieten eine Gefährdung für Ihren Hund dar. Regelmäßige Vorsorge hilft bei der Abwehr von lästigen Parasiten.
  • Pilze: Auch Hunde können Pilzvergiftungen bekommen. Zeigt Ihr Hund Vergiftungssymptome wie Durchfall, Erbrechen, Herzrasen oder übermäßigen Speichelfluss, sollten Sie mit dem Hund sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Mit diesen einfachen Verhaltensratschlägen können Sie einen schönen Spaziergang durch das herbstliche Laub für Ihren Hund noch angenehmer und erfreulicher machen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem vierbeinigen Begleiter dabei viel Spaß!

Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN

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