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Katze

DAS TERRITORIALVERHALTEN DER KATZE 

Katzen sind von Natur aus sehr territoriale Lebewesen

9.11.2021

Das Territorium 

Katzen sind sehr territoriale Lebewesen. Die Gründe für ein Zusammentreffen von Katzen sind normalerweise entweder die Paarung, das Konkurrieren um Beute oder das Territorium. Energisch verteidigt wird in erster Linie das engere Territorium rund um den Hauptschlafplatz. 

Aufgrund der unterschiedlichen Lebensräume und Bedingungen, unter denen Katzen leben, hat die Bereitschaft, sich mit anderen Katzen zusammenzuschließen und soziale Bindungen einzugehen, zugenommen. Auch wenn die Katze mit anderen Sozialpartnern gut zusammenlebt, benötigt sie Raum für sich allein. Dieser Rückzugsraum sollte von anderen respektiert werden und die Katze sollte nicht dazu gezwungen werden, ihn zu verteidigen. 

Die Inanspruchnahme eines Territoriums gehört zum natürlichen Verhalten der Katze (das gilt auch für die Wohnungskatze!). Wie groß sie ihr Revier wählt und mit welcher Härte sie es verteidigt, ist individuell verschieden. 

Das Territorium wird für andere als Tabuzone gekennzeichnet, indem Urin und Kot an erhöhten Plätzen abgesetzt wird. Gerade bei Katern, die nicht rechtzeitig kastriert werden, führt dieses Markieren oft zu Problemen für die Katzenhalter. 

Im Gras laufende Katze

Territoriale Überschneidungen

Es kann innerhalb verschiedener Territorien ohne weiteres zu Überschneidungsgebieten kommen, in denen sich die Katzen begegnen. Da Kater viel größere Territorien beanspruchen, kommt es hier auch zu größeren Überschneidungen. Dazu kommt, dass ihr Revier meist mehrere Territorien von weiblichen Katzen umfasst. Das ermöglicht dem Kater bei einem Streifzug durch sein Revier zu erforschen, welches Weibchen gerade rollig ist. Überschneidungen von Revieren sind deshalb problemlos, weil Katzen die Fähigkeit besitzen, sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen oder neutrale Gebiete zu unterschiedlichen Zeiten aufzusuchen. Bei einer zufälligen Begegnung kommt es meist nur zu Drohgebärden und zu einem sich Abwenden der Tiere, also zur Vermeidung einer ernsthaften Konfrontation. Dabei beobachten die Tiere genau die Signale des anderen. 

Zum Kampf kommt es zwischen den Tieren nur dann, wenn zwei sehr sichere Katzen aufeinandertreffen und keine der beiden nachgeben möchte. Die Hierarchie zwischen den Tieren muss dann im Kampf ausgemacht werden. 

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