
Wichtiger Schritt für den Katzenschutz in Wiesbaden
Tierschützer und Politiker appellieren an hessische Kommunen, dem Beispiel der Landeshauptstadt zu folgen
Wiesbaden / Hamburg, 26. Januar 2018 – Vor dem Wiesbadener Rathaus haben Tierschützer des Bündnis "Pro Katze" und Politiker gestern dazu aufgerufen, dem guten Beispiel der hessischen Landeshauptstadt im Katzenschutz zu folgen. Sie appellieren an andere hessische Kommunen, ebenfalls eine kommunale Verordnung nach dem Vorbild Wiesbadens zu verabschieden, um das Leid freilebendender, verwilderter Katzen nachhaltig einzudämmen. Diese Katzenschutzverordnung schreibt vor, dass Katzen, denen unkontrollierter Freigang gewährt wird, zuvor kastriert, durch einen Mikrochip oder eine Tätowierung gekennzeichnet und in einem Haustierregister registriert werden müssen.
Politiker unterstützen Streunerkatzenschutz
Die hessischen Landtagsabgeordneten Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen) und Astrid Wallmann (CDU), die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Madeleine Martin, der Landestierschutzverband Hessen e. V. sowie das Bündnis „Pro Katze“, ein Zusammenschluss der großen Tierschutzorganisationen TASSO e. V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, begrüßen und unterstützen die Wiesbadener Regelung, die seit Dezember 2017 gilt, ausdrücklich.
5.000 Euro für Katzen bedürftiger Menschen
Zur aktiven Unterstützung des Katzenschutzes in der Landeshauptstadt stellt das Bündnis „Pro Katze“ 5.000 Euro für die Kastration der Katzen bedürftiger Menschen aus Wiesbaden zur Verfügung. Betroffene können eine Erstattung der Kastrationskosten nach vorheriger Rücksprache bis zum 30. April 2018 bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V. in Sulzbach beantragen (Kontakttelefon: 0 61 90 / 93 73 39). Darüber hinaus steht das Kastrations-Mobil des Landestierschutzverbandes Hessen e. V. für die Kastration von Streunerkatzen bereit. Gegen einen symbolischen Kostenbeitrag können es sowohl die Wiesbadener Tierschützer als auch hessenweit alle anderen Mitgliedsvereine des Verbandes für solche Aktionen anfordern.
Über das Bündnis "Pro Katze"
Die drei großen Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, TASSO e.V. und Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) haben sich im März 2012 zusammengeschlossen und das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Gemeinsam setzt sich das Bündnis für eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Freigängerkatzen ein.
Weitere Informationen: www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/streunerhilfe-deutschland
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/streunerhilfe-deutschland
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VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA, dem Vereinigten Königreich und Vietnam sowie 13 Wildtier-Schutzzentren und Partnerprojekten weltweit sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.