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Frühlingswetter macht Katzen Lust auf Paarung

22.2.2017

VIER PFOTEN ruft jetzt zur Kastration von Freigänger-Katzen auf

Hamburg, 22. Februar 2017 – Die Temperaturen steigen wieder und Katzen beginnen jetzt mit den Vorbereitungen auf ihre Paarungszeit: Sie miauen lautstark und werben damit um einen Partner. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN rät Katzenhaltern, die später nicht mit einem Wurf Maikätzchen überrascht werden möchten, sich jetzt um die Kastration ihrer Freigänger-Katzen zu kümmern. So trägt die eigene Katze auch nicht zur Vermehrung der Streunerkatzen bei. VIER PFOTEN fordert eine bundesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Hauskatzen.

Heimtierexpertin Sarah Ross von VIER PFOTEN:
„Die ohnehin hohe Anzahl herrenloser Streunerkatzen bzw. verwilderter Hauskatzen steigt durch nicht kastrierte Tiere immer weiter. In Deutschland leben bereits heute zwei bis drei Millionen Streuner. Da Katzen die Geschlechtsreife schon im Alter von vier bis fünf Monaten erreichen, und eine Katze meist zweimal jährlich trächtig mit mindesten drei Jungen ist, die selbst wiederum nach vier bis fünf Monaten paarungsfähig werden, kann es innerhalb weniger Jahre zu einer enormen Überpopulation kommen."

Heimtierexpertin Sarah Ross von VIER PFOTEN

Streunerkatzen führen ein unsicheres Leben
Tausende Streunerkatzen, die Jahr für Jahr in die Welt gesetzt werden, sind Wind und Wetter sowie einer unsicheren Ernährungssituation schutzlos ausgesetzt und sterben meist früh an ihren unbehandelten Krankheiten.

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Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit Sarah Ross, der Heimtierexpertin von VIER PFOTEN.

VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen, Orang-Utans und Elefanten – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, Ungarn, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in zwölf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.

www.vier-pfoten.de