
Unterschätzte Gefahr: Ungesicherter Freilauf bei Katzen
VIER PFOTEN erklärt, was Halter:innen bedenken sollten, bevor sie Katze oder Kater nach draußen lassen
Hamburg, 13. März 2025 – Viele Halter:innen fragen sich: Sollte die Katze oder der Kater nach draußen gelassen werden oder grundsätzlich lieber in der Wohnung bleiben? Die globale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN weist auf die Gefahren des ungesicherten Freilaufs hin und gibt alternative Tipps, wie Samtpfoten möglichst sicher frische Luft schnappen können.
Freigängerkatzen sind ständig Gefahren ausgesetzt, wie beispielsweise Verletzungen durch Kämpfe mit Artgenossen, Angriffen von Wildtieren, dem erhöhten Risiko von Erkrankungen und Parasiten, der Aufnahme giftiger Substanzen sowie Tierquälerei als „sportliche Maßnahme“ – etwa durch Katzenabschuss – und natürlich dem Auto.
Grundregeln für den Katzen-Freilauf
„Grundsätzlich gilt: Lassen Sie junge und unerfahrene Katzen nicht einfach nach draußen. Zu groß ist die Gefahr, dass sie ein Auto erfasst, sie in Revierkämpfe verwickelt werden oder sich verlaufen“, so die VIER PFOTEN Heimtier-Expertin. „Obligatorisch ist außerdem, dass sowohl Katzen als auch Kater kastriert werden. Zum einen, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern und zum anderen, um die Streunerkatzenpopulation nicht weiter nach oben zu treiben. Kastrierte Kater neigen zudem weniger dazu, auf weite Wanderschaft zu gehen oder sich hormonbedingt mit anderen Katern zu prügeln.“
Ratsam ist es, Freigängerkatzen besonders nachts in die Wohnung zu lassen. Damit die Samtpfoten auch in der Dämmerung gut sichtbar sind, kann ein reflektierendes Halsband mit Sicherheitsverschluss helfen. Auch ein GPS-Tracker ist sinnvoll.
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Corinna Madjitov
Pressesprecherin HeimtiereVIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Lübecker Straße 128, 22087 Hamburg
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA, dem Vereinigten Königreich und Vietnam sowie 13 Wildtier-Schutzzentren und Partnerprojekten weltweit sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.