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Lebensgefahr für Wild- und Heimtiere 

VIER PFOTEN warnt vor Mährobotern und gibt Tipps für einen tierfreundlichen Garten 

19.5.2021

Hamburg,19. Mai 2021Zum Frühlingsanfang bringen viele Menschen ihren Garten auf Vordermann. Immer häufiger kommen dabei auch Rasenroboter zum Einsatz. Doch die elektronischen Helfer können für Igel, Frösche aber auch für Hunde und Katzen lebensgefährlich sein. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN mahnt daher zum umsichtigen Umgang mit motorisierten Geräten und gibt Tipps für einen tierfreundlichen Garten.

„Rasenroboter sehen harmlos aus, doch sie stellen eine tödliche Gefahr für viele Wildtiere dar. Igel etwa flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein. Mit ihren scharfen Schneidemessern können die Roboter die Tiere lebensgefährlich verletzen. Andere Tiere, wie Frösche oder Kröten, werden wortwörtlich übermäht. Deswegen sollte man seinen Garten vor dem Einsatz eines Roboters immer gründlich absuchen und die Mähmaschine nie unbeaufsichtigt arbeiten lassen.“ 

Doch nicht nur Wildtiere können durch Tellersensen, Freischneider oder Mähroboter verletzt werden. Schneidemaschinen jeglicher Art sind auch für Heimtiere gefährlich. „Hunde und Katzen können aus Neugier den Maschinen zu nah kommen und sich ernsthafte Verletzungen zuziehen“

Christian Erdmann, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN und Geschäftsführer des Wildtier- und Artenschutzzentrums Hamburg/Schleswig-Holstein

Tiere mögen unperfekte Gärten

Käfer, Spinnen und andere Insekten sind wichtige Nützlinge, die für ein funktionierendes Ökosystem notwendig sind. „Ein stets kurz gehaltener Rasen bietet zahlreichen Insekten nicht mehr ausreichend Schutz und Nahrung, wenn sie nicht bereits niedergemäht wurden“, sagt Christian Erdmann. „Doch in einem gesunden Garten ist Artenvielfalt wichtig. Dazu sind Spinnen, Käfer oder Schnecken eine wichtige Nahrungsgrundlage für Vögel oder Igel.“

Aus Tier- und Naturschutzsicht rät VIER PFOTEN, die eine oder andere wilde Ecke im Garten zu belassen und es mit der Perfektion nicht ganz genau zu nehmen. „Ein monotoner Rasen oder Steingarten sind lebensfeindliche Zonen. Man sollte hin und wieder mal den Rasen sprießen lassen. Kleine Ecken mit Totholz bieten Igeln, Kröten oder auch Vögeln, wichtige Rückzugsorte“, so Wildtierexperte Erdmann. 

Susanne von Pölnitz

Pressesprecherin Wildtiere

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VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen, Orang-Utans und Elefanten – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in zwölf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.

www.vier-pfoten.de

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