Nach Corona: Muss ich meinen Hund langsam entwöhnen?

VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man Vierbeiner wieder auf das Alleinsein zu Hause vorbereitet  

29.4.2020

Hamburg, 29. April 2020 – Durch die COVID-19-Einschränkungen verbringen viele Menschen mehr Zeit zu Hause. Haustiere können in der aktuellen Situation eine emotionale Stütze sein und bieten Gesellschaft in der Isolation, doch auch sie profitieren von der vermehrten Aufmerksamkeit ihrer Halter. Die schrittweisen Corona-Lockerungen bedeuten nun auch für einige Haustiere, dass sie wieder mehr Zeit allein verbringen müssen. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN rät insbesondere Hundehaltern, ihre Tiere auf die Zeit nach COVID-19 vorzubereiten und gibt Tipps, wie die Vierbeiner sanft wieder an das Alleinsein gewöhnt werden können.

„Hunde sollten am besten schrittweise daran gewöhnt werden, wieder allein zu Hause zu bleiben, indem man erst nur ein paar Minuten das Haus verlässt, dann die Zeit auf 15 Minuten, eine halbe Stunde, und so weiter verlängert. Nach und nach wird das Tier das Vertrauen entwickeln, dass sein Mensch zurückkehren wird. So kann verhindert werden, dass sich Trennungsängste womöglich durch destruktives Verhalten, wie dem Beschädigen von Möbeln und unaufhörlichem Jaulen und Bellen äußern.“

Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN

Um die Hunde von der Abwesenheit des Halters abzulenken und sie einige Zeit beschäftigt zu wissen, eignen sich Futterspiele. Bei einem mit Leckerlies befüllten Kong zum Beispiel, müssen sie ihr Geschick unter Beweis stellen, um nach und nach an das Futter zu gelangen.

Auch Katzen schätzen die derzeitig besondere Aufmerksamkeit und Nähe ihres Menschen, sind aber typischerweise sehr selbstständig und strukturieren ihren Tag selbst. Das erneute Alleinsein ist für sie meist unproblematisch.

Mehr Informationen über VIER PFOTEN und weitere Ratgeber rund um Heimtiere finden Sie hier: www.vier-pfoten.de/ratgeber-heimtiere

VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA, dem Vereinigten Königreich und Vietnam sowie 13 Wildtier-Schutzzentren und Partnerprojekten weltweit sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.

www.vier-pfoten.de

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