Karneval ist kein Spaß für Heimtiere:

VIER PFOTEN rät: Hunde am Rosenmontag zuhause lassen.

4.2.2016

Hamburg, 4. Februar 2016 – Während der Rosenmontagsumzug für viele Menschen das Highlight des Jahres ist, bedeutet er für Hunde Reizüberflutung und Stress. Deshalb rät die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN, den Hund keinesfalls mit zu einem Karnevalsumzug zu nehmen. Sowohl die Geräuschkulisse als auch die Menschenmenge können den Hund überfordern.

„Hunde hören um ein Vielfaches besser als Menschen und können selbst Geräusche wahrnehmen, die für das menschliche Ohr nicht mehr erreichbar sind. Sie reagieren auf die Geräuschkulisse eines Karnevalsumzuges verängstigt und gestresst. Auch die ungewohnte Kostümierung und das Verhalten der Feiernden können den Tieren große Angst bereiten. Nicht selten schnappt ein Hund zu, wenn er sich bedrängt fühlt oder gar im Getümmel getreten wird. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich der Hund durch herumliegende Scherben verletzt oder Süßigkeiten vom Boden aufnimmt.“

Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN

Hundehalter sollten ihren Tieren während des närrischen Treibens Ausweichmöglichkeiten bieten oder sie in ruhigen Räumen mit geschlossenen Fenstern unterbringen und dafür sorgen, dass sie nicht alleine sind. Auch von Hundekostümen rät VIER PFOTEN dringend ab, da sie nicht nur die Bewegungsfreiheit einschränken, sondern auch die Kommunikation mit Artgenossen verhindern.

Weitere Heimtierratgeber finden Sie auf:

http://www.vier-pfoten.de/themen/heimtiere/ratgeber
 
Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross.

VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA, dem Vereinigten Königreich und Vietnam sowie 13 Wildtier-Schutzzentren und Partnerprojekten weltweit sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.

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