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Für eine gesunde Katzenpopulation in Deutschland

Von der Wichtigkeit der Kastration bei Hauskatzen 

10.7.2019

Streunerkatzen kämpfen täglich ums Überleben. Besonders schwer haben es trächtige und säugende Katzen. Leider lassen immer noch zu wenig Menschen ihre freilaufende Hauskatze kastrieren. So zeugen Freigängerkatzen weiter Nachwuchs mit Streunern und tragen zum Wachstum der Populationen bei. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Tipps, wie Sie den Streunertieren helfen und die Arbeit von VIER PFOTEN unterstützen können.

VIER PFOTEN setzt sich für ein besseres Leben von Streunerkatzen ein, klärt über die Problematik auf und ruft zur Kastration von Hauskatzen auf. In Deutschland fordern wir die Einführung einer flächendeckenden Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Hauskatzen. In Österreich ist dies schon gängige Praxis.

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.

Jeder kann Streunerkatzen helfen! 

  • Lassen Sie Ihre Hauskatze ab dem 4./5. Monat kastrieren, kennzeichnen und registrieren
  • Informieren Sie auch andere Katzenbesitzer über das Streunerkatzen-Leid
  • Füttern Sie Streunerkatzen nur dann, wenn Sie die Tiere kastrieren lassen und eine Langzeitversorgung gewährleistet ist.
  • Stellen Sie im Winter Katzenhäuser auf
  • Unterstützen Sie die Arbeit von VIER PFOTEN und spenden für Streunertiere oder engagieren Sie sich ehrenamtlich
  • Unterstützen Sie z. B.  lokale Katzenschutzvereine mit ehrenamtlichem Engagement

Verbreitete Irrglauben: Die folgenden Annahmen über kastrierte Katzen und Katzen aus Tierheimen sind falsch:

Irrglaube 1: Katzen, die gefüttert werden, jagen keine Mäuse

FALSCH!
Der Jagdtrieb der Katze ist instinktiv und wird auch ausgeübt, ohne dass die Katze dafür Hunger haben oder fortpflanzungsfähig sein muss. Durch Krankheiten geschwächte Katzen hingegen jagen weniger.

Irrglaube 2: Kastrierte Katzen werden dick

FALSCH!
Kastrierte Katzen haben einen geringeren Energiebedarf als unkastrierte. Solange sie aber nicht übermäßig gefüttert werden, bleiben sie auch rank und schlank.  

Irrglaube 3: Eine Kastration ist ein gravierender Eingriff

FALSCH!
Eine Kastration ist ein verhältnismäßig kleiner Eingriff. Bei nicht kastrierten Katzen treten häufig verschiedenste gesundheitliche Probleme auf wie z. B. Gebärmutterentzündungen, Dauer-Rolligkeit, Verletzungen auf Grund von Revierkämpfen usw.

Irrglaube 4: Die Natur wird schon dafür sorgen, dass nur die Starken überleben  

FALSCH!
Kranke Tiere leiden oft monate- oder jahrelang, sterben dann einen qualvollen Tod und stecken davor noch viele Artgenossen an, die in der Folge das gleiche Schicksal erleiden. 

Irrglaube 5: Katzen aus dem Tierheim können keine Mäuse fangen

FALSCH!
Katzen lieben die Jagd auf Mäuse - und als natürliche Jäger sind sie darin auch ziemlich gut. Sie jagen nicht nur, weil sie hungrig sind, sondern aufgrund ihres Instinkts. Das gilt auch für Tierheimkatzen. 

Irrglaube 6: Katzen sterben aus, wenn man sie kastriert

FALSCH!
Tierheime sind überfüllt und das wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Außerdem werden selten alle Katzen bei einer Aktion eingefangen und kastriert. Darüber hinaus wandern auch Katzen aus der Umgebung zu. 

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