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Petitions-Übergabe „Für ein Wildtierverbot im Zirkus“:

31.8.2016

VIER PFOTEN fordert Bundeslandwirtschaftsminister zum Handeln auf.

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Auf www.vier-pfoten.de/bruellen können Tierfreunde die VIER PFOTEN Petition für ein Wildtierverbot im Zirkus unterschreiben, die von zahlreichen Prominenten unterstützt wird. Auch der Bundesrat und die Bundestierärztekammer sprechen sich klar für ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen aus. Ein solches Verbot gibt es bereits in vielen europäischen Ländern, z.B. in Belgien, Griechenland, Kroatien, Malta und Österreich.

Druckfähige Fotos und sendefähiges Videomaterial von Wildtieren in verschiedenen deutschen Zirkussen (in der Manege und hinter den Kulissen) stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung!

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Wildtiere im Zirkus

„In der Tat stellen die Haltung von Wildtieren in Zirkusbetrieben und die Sicherstellung des Tierschutzes aufgrund der häufigen Ortswechsel und damit verbundener Transporte eine besondere Herausforderung dar. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat in den vergangenen Jahren verschiedene Initiativen ergriffen, die darauf gerichtet sind, den Schutz der Tiere in Zirkusbetrieben zu verbessern. Gemeinsam mit den Verantwortlichen und den Bundesländern möchte Bundesminister Schmidt erreichen, dass sich die Situation der Tiere, auch in den Zirkusbetrieben, weiter verbessert.“

Ministerialdirektor Bernhard Kühnle, der die Petition für Bundesminister Christian Schmidt entgegennahm

Bisher hatte die Bundesregierung ein Wildtierverbot in Zirkussen immer blockiert. Die mittlerweile dritte Bundesratsinitiative , die im März 2016 von den Ländern beschlossen wurde, wurde vom Bundeslandwirtschaftsministerium bisher nicht angefasst. In 19 EU-Ländern gilt längst ein, zumindest eingeschränktes, Wildtierverbot in Zirkussen. Viele deutsche Städte und Gemeinden, darunter auch einige Landeshauptstädte, haben bereits vollständige oder teilweise kommunale Verbote für Wildtierzirkusse beschlossen.

Mit der Übergabe der Unterschriften an das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft endet die von VIER PFOTEN vor zwei Jahren gestartete, erfolgreiche Kampagne „Brüllen für ein Wildtierverbot im Zirkus“.

Neben den knapp 100.000 Unterstützern, die die Petition unterschrieben haben, bekam die Kampagne immer wieder Anschub durch prominente Unterstützung: die GZSZ-Stars Anne Menden und Nina Bott, Schauspieler Andreas Hoppe (u.a. bekannt aus dem ARD Tatort), Boxweltmeisterin Regina Halmich, Moderator Daniel Aminati, die Tierfiguren von Kinderbuchautor Janosch sowie die Hörspiel-Stars Hanni und Nanni unterstützen die Forderung.

Parallel zur Kampagnenarbeit kümmert sich die international tätige Stiftung auch um Einzelschicksale: Gerettete Zirkusbären finden in den VIER PFOTEN Bärenschutzzentren in Deutschland, Bulgarien, dem Kosovo, Österreich und der Ukraine ein neues Zuhause; ehemaligen Zirkuslöwen und -tigern schenkt VIER PFOTEN in der rheinland-pfälzischen VIER PFOTEN Großkatzenstation in TierArt, sowie im südafrikanischen LIONSROCK einen tiergerechten Lebensabend.

VIER PFOTEN ist eine international tätige Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien. Die 1988 von Heli Dungler gegründete Organisation hat das Ziel, Tieren in Not mit nachhaltigen Kampagnen und Projekten zu helfen. Grundlagen dafür sind wissenschaftliche Expertise, fundierte Recherchen sowie intensives nationales und internationales Lobbying. Der Fokus liegt auf Tieren, die unter direktem menschlichen Einfluss stehen: Streunerhunden und -katzen, Nutz-, Heim- und Wildtieren wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans aus nicht artgemäßer Haltung. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, Ungarn, den USA und Vietnam sorgt VIER PFOTEN für rasche und direkte Hilfe für Tiere in Not.

www.vier-pfoten.de