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Sport mit Hund

4.7.2018

Ratgeber für Hundefreunde: Hundesport und gemeinsame Aktivitäten mit dem Vierbeiner

Hunde möchten am liebsten immer mit dabei sein. Sportliche Aktivitäten sind, neben täglichen Spaziergängen, eine gesunde Art, gemeinsam Spaß zu haben. Damit der Sport mit Hund kein Misserfolg wird, sollte man bei der Wahl der Sportart auch auf den Charakter und die körperlichen Möglichkeiten des Hundes Rücksicht nehmen. Ist er eher ängstlich und zurückhaltend oder mutig und abenteuerlustig? Schwimmt er gern und ausdauernd – oder ist er wasserscheu?

Kein Extremsport mit Hund

Extremsportarten wie Tauchen, Basejumping und Fallschirmspringen liegen zwar im Trend, sind für Hunde jedoch alles andere als ein Vergnügen. Hunde werden dafür fest am Körper des Menschen angeschnallt oder in improvisierte Tauchanzüge gesteckt. Den Sprung aus großer Höhe oder ins tiefe Wasser müssen die Tiere wehrlos hinter sich bringen. Der Stress, dem die Hunde dabei ausgesetzt werden, ist enorm. Kein Hund begibt sich freiwillig in eine vermeintlich lebensbedrohliche Situation – daher sollte man ihn auch nicht dazu zwingen.

Joggen, Wandern und Hundesport sind gut geeignet

Eine hundegerechte Sportart ist beispielsweise Agility. Hier muss der Hund in Zusammenarbeit mit seinem Halter einen Hindernisparcours überwinden. Das fordert den Hund in jeder Hinsicht – und er kann frei entscheiden, ob er mitmachen möchte. Auch Ausdauersportarten wie Joggen oder Wandern sind gut mit dem Hund zu vereinbaren. Wer keine Lust hat, dabei ständig die Leine in der Hand zu halten, kann auf einen Bauchgurt mit elastischem Band zurückgreifen. Einige Hunde begeistern sich auch sehr für gemeinsame Kanutouren. Das sollte jedoch erst vorsichtig ausprobiert werden. Immer mehr Hundeschulen führen Kanukurse für Hunde und ihre Halter durch.

Halter sind jederzeit für ihren Hund verantwortlich

Halter sollten sich in jedem Fall bewusst machen, dass sie jederzeit für ihren Hund verantwortlich sind. Situationen, in denen sie nicht auf ihren Vierbeiner achten und ihm keine hundertprozentige Sicherheit bieten können, sollten unbedingt vermieden werden. Nur wenn der Hund seinem Halter bedingungslos vertrauen kann, wird er mit Feuereifer bei der Sache sein. Das macht nicht nur großen Spaß, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Tier und Mensch.