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Auf Samtpfoten durch den Winter

14.1.2019

VIER PFOTEN gibt Tipps für Freigängerkatzen in der kalten Jahreszeit

Hamburg, 14. Januar 2019 - Katzen, die Ausgang gewohnt sind, brauchen auch im Winter ihre Freiheit. Doch die Streifzüge bei Eis und Schnee können den Samtpfoten gefährlich werden. „Frühe Dunkelheit, Nebel und Kälte gefährden die Tiere und Katzenhalter sollten vorbereitet sein“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, und gibt Tipps rund um Freigängerkatzen im Winter.

Katzen, die sich im Winter draußen aufhalten, müssen eine erhöhte Futtermenge erhalten, damit sie genügend Energie zur Verfügung haben.

„Es empfiehlt sich, die Futterdosis zu erhöhen, sobald der Winter einsetzt. Das Gewicht sollte dennoch regelmäßig kontrolliert werden. Das Tier darf ruhig eine kleine Fettschicht zulegen, aber nicht dick werden.“

Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN

Ein warmes Plätzchen im Freien

Katzen sollten das ganze Jahr über Ausgang haben. Mit sinkenden Temperaturen wird das Fell nach und nach dicker und die Tiere können besser mit Kälte umgehen. Zusätzlich empfiehlt es sich, auch draußen einen Unterschlupf anzubieten. „Das kann ein mit Decken ausgestaltetes Plätzchen im Schuppen oder in der Garage sein. Die Wände sollten mit Pappen, Kork oder Styropor isoliert werden, sodass der Raum wärmer bleibt und winddicht ist. Der Platz sollte zudem etwas erhöht eingerichtet werden, das mögen Katzen lieber“, empfiehlt die Heimtierexpertin.

Gefahren vorbeugen

Nebel und früh einsetzende Dunkelheit stellen für stromernde Katzen eine große Gefahr dar, denn sie können beim Überqueren der Straße von Autos übersehen werden. Ein reflektierendes Katzenhalsband kann hilfreich sein. „Allerdings können sich die Tiere verletzen, wenn sie ein Halsband tragen, da sie an Zäunen und Sträuchern hängen bleiben können. Im schlimmsten Fall können sie sich aus einer solchen Situation nicht selbst befreien. Für jeden Halter gilt, hier Vor- und Nachteile gewissenhaft abzuwägen. Eine weitere Gefahrenquelle sind stehende Gewässer. Wer einen Gartenteich hat, sollte ihn abdecken. Dadurch wird verhindert, dass die Katze auf einer dünnen Eisfläche einbricht“, so die Expertin.

Eine Klappe für alle Fälle

„Für einen ungehinderten Ein- und Ausgang empfiehlt sich der Einbau einer Katzenklappe“, so Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. Eigentlich mögen Katzen es im Winter lieber warm und bleiben gerne im Haus. Trotzdem wird eine Freigängerkatze ihr Heim hin und wieder verlassen wollen.

Weitere Ratgeber finden Sie unter:
 

Susanne von Pölnitz

Pressesprecherin

presse-d@vier-pfoten.org

+49 40 399 249-72

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg

VIER PFOTEN ist eine international tätige Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien. Die 1988 von Heli Dungler gegründete Organisation hat das Ziel, Tieren in Not mit nachhaltigen Kampagnen und Projekten zu helfen. Grundlagen dafür sind wissenschaftliche Expertise, fundierte Recherchen sowie intensives nationales und internationales Lobbying. Der Fokus liegt auf Tieren, die unter direktem menschlichen Einfluss stehen: Streunerhunden und -katzen, Nutz-, Heim- und Wildtieren wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans aus nicht artgemäßer Haltung. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, Ungarn, den USA und Vietnam sorgt VIER PFOTEN für rasche und direkte Hilfe für Tiere in Not.

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