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Ententransport

Tiertransporte in Deutschland

Das Leid auf deutschen Straßen: Alarmierende Zahlen und Fakten zu Tiertransporten

Pro Tag werden 3,6 Millionen Tiere in 2.438 Transport-LKWs auf deutschen Straßen transportiert. Nur ein Bruchteil der Transporte, ein Prozent, wird auf der Straße kontrolliert. Tierschutzverstöße während der Transporte, wie zum Beispiel mangelnde Wasser- und Futterversorgung oder Überbelegung während der bis zu 29-stündigen Transporte, werden so gut wie nie geahndet. Wir haben die alarmierenden Zahlen zu Tiertransporten in Deutschland in verschiedenen Infografiken aufbereitet.

Forderung nach Ende der Lebendtierexporte

VIER PFOTEN fordert von der EU-Kommission eine Überarbeitung der EU-Tiertransportverordnung. Ziel ist es, Langstreckentransporte von lebenden Tieren zu reduzieren und langfristig zu beenden. Lebendtiertransporte sollen mit Fleischtransporten ersetzt werden. Falls doch lebende Tiere transportiert werden müssen, soll der Transport auf maximal acht Stunden befristet werden.

Das Bündnis für Tierschutzpolitik, dem VIER PFOTEN und andere Tierschutzorganisationen angehören, fordert von der Bundesregierung zudem, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Dieses Ziel muss in der nationalen Nutztierstrategie verankert werden, wenn die Bundesregierung die Gesetze zum Schutz der Tiere ernst nimmt.
 
Jährlich verlassen Millionen Tiere die Europäische Union, um eine leidvolle und lange Reise in Drittländer anzutreten. Häufige Ziele dabei sind die Türkei, Nordafrika und der Nahe Osten. Oft fehlt es an Nahrung, Wasser und notwendiger tierärztlicher Versorgung. Viele Tiere verenden qualvoll auf ihrer Reise über das Mittelmeer.

Viel zu wenig Kontrollen

Deutschland verfügt über mindestens sechszehn einzelstaatliche Abkommen zu Lebendtierexporten in Drittländer. Immer wieder kommt es zu schweren Tierschutzvergehen beim Langstreckentransport von lebenden Tieren. Daran ändern auch bestehende Gesetze zum Schutz von Nutztieren beim Transport nichts. Deren Einhaltung prüfen die Kontrolleure innerhalb der EU nur stichprobenartig  – außerhalb der EU gelten die Gesetze ohnehin nicht.
 
Das Bündnis für Tierschutzpolitik unterstützt die wertvolle Aufklärungsarbeit von Animal Welfare Foundation (AWF), Animals’ Angels, Eyes on Animals und Animals International, die immer wieder grobe Missstände bei Lebendtiertransporten aufdecken.
 
Das ausführliche Positionspapier „Lebendtierexporte in Drittländer stoppen“ des Bündnisses für Tierschutzpolitik können Sie hier als PDF herunterladen.

UPDATE, 20.03.2018

Gemeinsam mit acht Tierschutz- und Tierärzteorganisationen fordern wir in einem gemeinsamen offenen Brief an den Agrarausschuss des Bundestags einen sofortigen Stopp der Schlachttierexporte in Drittstaaten sowie ein Aussetzen der Zuchttiertransporte.

Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert von der Bundesregierung, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Dieses Ziel muss in der nationalen Nutztierstrategie verankert werden, wenn die Bundesregierung die Gesetze zum Schutz der Tiere ernst nimmt.

Jährlich verlassen Millionen Tiere die Europäische Union, um eine leidvolle und lange Reise in Drittländer anzutreten. Häufige Ziele dabei sind die Türkei, Nordafrika und der Nahe Osten. Oft fehlt es an Nahrung, Wasser und notwendiger tierärztlicher Versorgung. Viele Tiere verenden qualvoll auf ihrer Reise über das Mittelmeer.

Gemeinsamer offener Biref von Tierschützern:

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