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Gemeinsam die MASSENTIERHALTUNG BEENDEN 

Das Tierleid in Deutschland hat System: Die Massentierhaltung

27.4.2021

Ob misshandelte Tiere in dunklen Ställen, Brände und Ausbrüche von Krankheiten mit Tausenden verendeten Tieren oder Tierschutzskandale in Schlachtbetrieben – das Tierleid in Deutschland hat System. Das System heißt Massentierhaltung. 

Unzureichende Gesetze haben zu Haltungsbedingungen geführt, die das arteigene Verhalten der Tiere sowie wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch ignorieren und Verstümmelungen wie das Abschneiden von Ringelschwänzen bei Schweinen werden weiterhin aus rein wirtschaftlichen Gründen geduldet. 

Bisher fehlt der politische Wille, dieses ruinöse System zu beenden. Doch große Teile der Gesellschaft sind nicht mehr bereit, diese Missstände zu akzeptieren. Wir müssen jetzt handeln! 

Massentierhaltung – das bedeutet grausame Haltungsbedingungen und Turbo-Züchtung, ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Tiere. Dies führt zu einem massenhaften Einsatz von Antibiotika, der die Entwicklung von Resistenzen begünstigt. Riesige Tierbestände, gewaltige Gülleüberschüsse und Sojaimporte für Tierfutter aus Regenwaldgebieten führen zu irreparablen Schäden an Klima und Umwelt. Die Corona-Pandemie hat uns zudem die problematischen globalen Abhängigkeiten vor Augen geführt, die mit der starken Exportorientierung einhergehen. Außerdem sind extreme Tierdichten und massenhafte Tiertransporte für die rasante Verbreitung von gefährlichen Viren wie z.B. der Vogelgrippe oder der Afrikanischen Schweinepest verantwortlich.

Ziel einer zukünftigen Agrarpolitik muss es deswegen sein, eine Gesamtstrategie für einen tiergerechten sowie umwelt- und klimaverträglichen Umbau der Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung in Deutschland vorzulegen. Hierzu brauchen wir Ihre Hilfe, um Druck auf die Politik auszuüben – Wir brauchen eine grundlegende Tierschutz- und Agrarwende. 

Fordern Sie mit uns den Ausstieg aus der Massentierhaltung

Umbau der Tierhaltung jetzt

Die Tierhaltung in Deutschland braucht einen Neustart: Wir brauchen eine deutliche Reduktion der Tiere in den Ställen, tiergerechte Haltungsbedingungen sowie eine Abkehr von der starken Exportorientierung. 

Subventionen darf es nicht mehr pauschal, sondern nur für mehr Tierwohl und Klimaschutz geben. Auch die Preisdumping-Politik für Fleisch durch den Handel muss beendet werden. Anstatt weiterhin mit Billigfleisch zu werben, muss dieses aus den Einkaufsregalen verschwinden. Tier- und klimafreundliche Alternativen sollten der Standard werden. 

Zudem benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher eine verpflichtende Haltungskennzeichnung, um transparent und bewusst einkaufen zu können.  

Unsere Forderungen

Schluss mit grausamen Haltungsformen und Praktiken

Ende grausamer Haltungsformen und Praktiken


Die Haltung auf Betonspaltenböden ohne Einstreu und ohne Auslauf, die Käfighaltung von Nutztieren wie der Kastenstand, sowie routinemäßige Verstümmelungen wie das Abschneiden von Ringelschwänzen gehören verboten. Haltung endlich an den Bedürfnissen der Tiere ausrichten!

Schluss mit Hochleistungszuchten und Wegwerf-Tieren

Schluss mit Hochleistungszuchten und Wegwerf-Tieren


Tiere werden einzig auf Leistung hin gezüchtet, ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit. Dadurch entstehen auch sog. Wegwerf-Tiere: jährlich werden über 40 Mio. männliche Küken getötet, ähnliches passiert mit männlichen Kälbern von Milchkühen – sie sind für die Industrie unwirtschaftlichDas muss aufhören. 

Schluss mit Megaställen & der Exportorientierung

Schluss mit Megaställen & der Exportorientierung


Mehr Tierschutz funktioniert nur mit kleineren Tierbeständen. Klasse statt Masse, Kreislaufwirtschaft auf den Betrieben und Dezentralisierung der Schlachthöfe würden die Tierhaltung nachhaltiger und krisenfester machen

Tierschutzrecht reformieren: Tierquälerei darf nicht weiter straflos bleiben! 

Tierschutzrecht reformieren: Tierquälerei darf nicht weiter straflos bleiben! 


Die miserablen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Tierhaltung in Deutschland müssen dringend reformiert werden. Es braucht einen strengen Vollzug und wirkungsvolle Sanktionen, damit systematische Verstöße in deutschen Ställen endlich vor Gericht landen.  

Fleischhunger reduzieren: Schluss mit Billigfleisch

Fleischhunger reduzierenSchluss mit Billigfleisch


Wir müssen die Produktion und den Konsum tierischer Produkte bis 2050 mindestens halbieren. Wir fordern eine Sonderabgabe auf tierische ProdukteDie steuerliche Bevorzugung tierischer Produkte muss aufgehoben und die Mehrwertsteuer für pflanzliche Produkte gesenkt werden. 
Mehr erfahren.

Transparenz durch verpflichtende Haltungskennzeichnung

Transparenz durch verpflichtende 
Haltungskennzeichnung


Eine verpflichtenden Haltungskennzeichnung nach Vorbild der Eierkennzeichnung sollte Verbrauchern zeigen, wie die Tiere gelebt haben. Nur so kann Transparenz und ein bewusst tierfreundlicherer Einkauf ermöglicht werden.

Tiere sind um ihrer selbst willen schützenswert und sollen frei von Schmerzen, Angst und Stress leben können. Sie verdienen unser Mitgefühl und unseren Respekt. Ziel und Zweck des Tierschutzgesetzes muss es deswegen sein, die Würde und das Wohlergehen aller gehaltenen Tiere zu garantieren.  

Ein Umbau der Tierhaltung kann nur mit kleineren Tierbeständen funktionieren. Wir brauchen mindestens eine flächengebundene Tierhaltung. Nur wenn es weniger sogenannte ‚Nutztiere‘ in Deutschland gibt, wird man genug Platz für jedes einzelne Tier mit Auslauf im Freien ermöglichen. Und nur dann werden ins Ausland exportierte „Tierüberschüsse“ und Akkordschlachtungen endlich der Vergangenheit angehören. Klasse statt Masse, Kreislaufwirtschaft auf den Betrieben und Dezentralisierung der Schlachthöfe würden die Tierhaltung nachhaltiger und krisenfester machen. 

Wir brauchen ein Ende der Massentierhaltung, denn sie nimmt keine Rücksicht auf Tiere, Umwelt und Menschen.  

Tiere sollen frei von Schmerzen, Angst und Stress leben können  

Unterstützen Sie unsere Forderungen für den Ausstieg aus der Massentierhaltung! 

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