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Milchkühe

12.10.2017

Trächtig am laufenden Band: Was steckt hinter Ihrem täglichen Glas Milch?

erschreckender fakt

In der Werbung werden häufig Bilder von Kühen auf saftigen Wiesen gezeigt. Lassen Sie sich davon nicht in die Irre führen: Die wenigsten Milchkühe sehen jemals eine Weide.

bis zu 12.000 Liter Milch im Jahr

geben Hochleistungskühe. Vergleichbar ist diese körperliche Leistung mit einem Spitzensportler, der jeden Tag einen Marathon laufen muss.

Vier Pfoten fordert

  • rechtliche Mindestvorgaben zur Haltung von Rindern, die älter als sechs Monate sind.
  • Verbot der Zucht auf Extremleistungen.
  • Förderung des Einsatzes von Zweinutzungsrassen.
  • Neuausrichtung der Ziele in der Zucht: Gesundheit, Langlebigkeit und Wohlbefinden des Tieres müssen im Vordergrund stehen.
  • langfristig Enthornungsverbot, übergangsweise nur unter Betäubung.
  • Verbot der Anbindehaltung.
  • ausreichend großes Platzangebot und eingestreute Liegeflächen.
  • wiederkäuergerechte Fütterung mit ausreichend Raufutter.
  • befestigten Auslauf.
  • Weidegang, saisonbedingt mindestens 120 Tage pro Jahr.
  • regelmäßige Klauenpflege (je nach Zustand etwa zwei Mal pro Jahr).
  • Kälberaufzucht in Muttergebundener Aufzucht oder Ammenkuhhaltung.
  • Förderung artgemäßer Ställe mit Auslauf und Zugang zu einer Weide.

Was Sie tun können

Wie Sie tierfreundliche Milchkuhhaltung unterstützen:

  • Informieren Sie sich beim Kauf von Milchprodukten über die Haltungsbedingungen der Tiere und verzichten Sie auf Produkte aus konventioneller Haltung.
  • Bevorzugen Sie stattdessen Produkte aus tierfreundlicher Haltung oder ökologisch erzeugte Produkte.
  • Versuchen Sie, Ihren Milchkonsum einzuschränken.
  • Kaufen Sie vermehrt pflanzliche Alternativen wie Hafer- oder Mandelmilch oder Produkte aus diesen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an veganer „Milch“, veganem „Joghurt“ oder „Käse“.
  • Fragen Sie auch in Restaurants und Cafés nach der Herkunft der verwendeten Milch oder nach pflanzlichen Alternativen. Viele Gaststätten bieten zum Beispiel Pflanzenmilch statt Kaffeesahne an – oder wären bereit, sie bei entsprechender Nachfrage ins Angebot aufzunehmen.
  • Protestieren Sie gegen qualvolle Haltungsbedingungen.