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Pionierprojekt eintagsküken

12.10.2017

VIER PFOTEN zeigt in Österreich Alternativen zur Kükentötung

Aus Tierschutzsicht des der größten Probleme in der Eierindustrie: Jeder Haltungsform von Legehennen geht das sogenannte „Sexen“ voraus: Alle männlichen Küken werden aussortiert und getötet. Männliche Eintagsküken werden später keine Eier legen und sind damit für die Industrie unwirtschaftlich.

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.

Pionierprojekt „Haushuhn und Gockelhahn“

Im Jahr 2013 hat VIER PFOTEN das Pionierprojekt „Haushuhn und Gockelhahn“ in Zusammenarbeit mit der Bio-Marke „Ja! Natürlich“ in Österreich ins Leben gerufen. Mit Partnern aus dem Einzelhandel und der Eierbranche wurden im Zuge dessen verschiedene Alternativen zur grausamen Kükentötung getestet. Unter anderem untersucht wurde die Mast der männlichen Tiere aus den Legelinien, sowie auch die Aufzucht von Zweinutzungshühnern, die als Lege- und Masthühner gleichermaßen geeignet sind. Wir sind stolz darauf sagen zu können, dass das Pionierprojekt „Haushuhn und Gockelhahn“ in Österreich einer flächendeckenden und tierfreundlicheren Lösung für die Bio-Eierproduktion den Weg geebnet hat.

Bio-Branchenlösung in Österreich

Die zwei Brütereien, der Biodachverband und der Lebensmitteleinzelhandel haben sich im Mai 2015 darauf geeinigt, in Zukunft keine männlichen Eintagsküken für die Bio-Eier Produktion mehr zu töten. Die konkrete Umsetzung inkludiert den Aufbau von Bio-Elterntierherden, die Umstellung der Hühner auf eine andere Genetik (Lohmann Sandy statt Lohmann Brown) und eben das Ende der männlichen Kükentötung. 

VIER PFOTEN möchte auch in Deutschland eine ähnliche Branchenlösung anschieben und ein Ende der Tötung männlicher Legehühner auf politischer Ebene erreichen.

Was Sie tun können

  • Kaufen Sie Bio- oder Freilandeier! 
  • Prüfen Sie immer den Stempel auf dem Ei – lassen Sie sich nicht täuschen durch Begriffe wie „Kleingruppenhaltung“, „Bauern-Ei“ oder „Land-Ei“.
  • Achten Sie auf die Zutaten bei verarbeiteten Produkten: Kaufen Sie Ei-freie oder Bio-Produkte. 
  • Fragen Sie im Restaurant, woher die Eier in den Gerichten kommen.
  • Unterstützen Sie unsere Arbeit für Legehennen!