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Käfighaltung hat keine Zukunft in Deutschland

Die Kleingruppenhaltung von Legehennen ist ein Auslaufmodell

In Deutschland leben noch etwa fünf Millionen Legehennen in den Käfigen der Kleingruppenhaltung. Im Vergleich zu den früheren Legebatterien hat sich für die Hühner kaum etwas geändert: Statt eines DIN-A4-Blattes hat eine Henne jetzt ein DIN-A4-Blatt und einen Bierdeckel Platz. Ihr natürliches Verhalten kann sie in dieser Enge genauso wenig ausleben wie zuvor. Sie kann weder flattern noch scharren oder im Sand baden.

Zehn Jahre müssen die Legehennen noch weiter in den Käfigen der sogenannten Kleingruppenhaltung leiden, da der Bund immer wieder eine Einigung blockiert hatte. Trotzdem ist nun davon auszugehen, dass im Laufe der Jahre immer mehr Betriebe schließen werden. Die Käfighaltung ist somit offiziell ein Auslaufmodell in Deutschland.

Weniger Legehennen in Käfighaltung

Dank des unermüdlichen Einsatzes von VIER PFOTEN und anderen Tierschutzorganisationen hat der Anteil an Käfighaltung bei den Haltungsformen von Legehennen deutlich abgenommen: Laut Statistischem Bundesamt (Februar 2013) leben noch 4,9 Millionen deutsche Legehennen im Käfig. 2008 waren es noch fast 19 Millionen Legehennen.

Momentan leben die meisten Legehennen (26,8 Millionen Tiere) in Bodenhaltung. Immerhin schon 5,4 Millionen Legehennenwerden im Freiland gehalten. In Biohaltung leben 2,9 Millionen Hennen.

Netzwerk gegen Käfigeier

15 Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen fordern die deutsche Lebensmittelwirtschaft auf: „Werden Sie käfigfrei!“

Mehr aufwww.kaefigfrei.de.