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Eierkennzeichnung

19.10.2017

Was sagt die Zahl auf meinem Ei?

Das sagt die Zahl auf dem Ei.

1 = Freilandhaltung

Bei der Freilandhaltung steht den Hühnern tagsüber ein Auslauf von mindestens vier Quadratmetern pro Tier zur Verfügung. Die Bedingungen im Stall entsprechen denen der Bodenhaltung.

Immerhin: In Freilandhaltung haben die Legehennen Sitzstangen, Legenester und eingestreute Scharräume zur Verfügung. Ihre Grundbedürfnisse können also deutlich besser befriedigt werden als in der Käfighaltung oder Bodenhaltung. Ein sorgfältiges Management ist hier aber das A und O, da die Tiere auch in der Freilandhaltung in extrem großen Gruppen gehalten werden.

Biohühner haben von allen Legehennen das beste Los gezogen: Ein großzügiger Scharraum, Legenester und Sitzstangen sind Vorschrift. Die Tiere dürfen keine prophylaktischen Medikamente erhalten. Aber: Auch bei Bio-Betrieben werden männliche Eintagsküken aussortiert und getötet, da sie für die Eierindustrie nicht wirtschaftlich sind.

Was Sie tun können

  • Kaufen Sie Bio- oder Freilandeier! 
  • Prüfen Sie immer den Stempel auf dem Ei – lassen Sie sich nicht täuschen durch Begriffe wie „Kleingruppenhaltung“, „Bauern-Ei“ oder „Land-Ei“.
  • Achten Sie auf die Zutaten bei verarbeiteten Produkten: Kaufen Sie Ei-freie oder Bio-Produkte. 
  • Fragen Sie im Restaurant, woher die Eier in den Gerichten kommen.
  • Unterstützen Sie unsere Arbeit für Legehennen!

Am Tierfreundlichsten ist eifrei!

In den meisten verarbeiten Produkten ist es möglich, Eier einfach wegzulassen oder durch andere Zutaten zu ersetzen. So können Sie Tierleid und Probleme, die selbst in einer optimalen Tierhaltung noch nicht gelöst sind, vermeiden.