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Gans wird mittels eines Metallrohrs maschinell gefüttert

Stopfmast

Welche Tierquälerei hinter der Delikatesse „Foie Gras“ – auch Stopfleber genannt – steckt

1.) Drei Wochen
dauert die Tortur

Gänse in Legebatterien

Enten werden in der Regel bis zu 15 Tage,
Gänse bis zu 21 Tage zwangsernährt.

2.) Drei sekunden dauert
eine fütterung

Gans in einem Käfig

Durch mechanisierte Systeme können bis zu 400 Tiere pro Stunde zwangsernährt werden. Sukzessive Erkrankungen werden dabei bewusst in Kauf genommen.

3.) Die FutterMenge wird
von Mal zu Mal größer

Gans wird gestopft

Durch die steigende Futtermenge vergrößert sich
die Leber krankhaft und erreicht das zehnfache ihrer normalen Größe.

4.) Die Sterblichkeitsrate liegt bei zwei bis vier PRozent

Gans wird ein Metallrohr in die Speiseröhre eingsetzt

Zum Vergleich:
In der Haltung ohne Stopfmast liegt die Sterblichkeitsrate bei etwa 0,2 Prozent.

Was sie Gegen Stopfmast tun können

  • Seien Sie vorsichtig beim Kauf von Enten- und Gänsefleisch aus Frankreich, Spanien, Bulgarien und Ungarn! Diese Länder exportieren Stopfleber.
  • Seien Sie vorsichtig bei Enten oder Gänsen ohne Innereien! Wo die Leber fehlt, kann schwer nachgewiesen werden, ob das Tier nicht gestopft wurde.
  • Beachten Sie die EWG-Nummer auf dem Produkt. Anhand der Nummer können Sie mit unserer „Informationsliste Stopfleberindustrie“ prüfen, ob das Fleisch aus einem Land mit Zwangsernährung kommt.
  • Seien Sie auch auch bei allen Gänseleberpasteten, Terrinen und ähnlichen Produkten aus Entenleber vorsichtig. Selbst Produkte mit Herkunftsland Deutschland oder Österreich können Stopfleber oder Stopfleberfleisch enthalten.
  • Vorsicht auf dem Bauernmarkt! Wer denkt, hier kommen die Enten und Gänse nur aus Deutschland oder Österreich, irrt sich gewaltig. Auch hier wird unverpacktes, frisches Geflügel aus Zwangsernährung verkauft. Fragen Sie genau nach der Herkunft!
  • Verzichten Sie im Zweifelsfall lieber auf ein Geflügelprodukt, dessen Haltung sich nicht mehr nachweisen lässt.
  • Denken Sie daran, dass auch die konventionelle Enten- und Gänsemast unter tierschutzwidrigen Bedingungen stattfindet. Wie wäre es dieses Weihnachten mit vegetarischen/veganen Alternativen oder zumindest Bio-Fleisch?
  • Laden Sie sich die untenstehende VIER PFOTEN-Positivliste herunter und informieren Sie sich.
Download

„Wie brutal der Mensch manchmal mit Tieren umgeht, zeigt sich in der Stopfleber-Produktion sehr deutlich. Für ein Produkt, das gemeinhin als Luxus angesehen wird, werden Enten und Gänse absichtlich krank gemacht.“

Hanna Zedlacher, VIER PFOTEN Nutztier-Expertin