Gestopfte Gans? Nein Danke!
Das Stopfen von Gänsen und Enten ist in Deutschland verboten. Doch das Fleisch der gequälten Tiere wird importiert und in deutschen Supermärkten verkauft.
Die Stopfmast ist eine der grausamsten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse – Foie Gras (französisch für "fette Leber") - herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein 50 cm langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können.
VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen diese Tierquälerei. In vielen Ländern, auch in Deutschland, ist die Stopfmast verboten. Das Geschäft blüht dennoch - über den Handel, vor allem mit Ungarn, das nach Frankreich auch zweitgrößter Produzent von Stopfleber ist.
Informationsliste Stopfleberindustrie
Verbrauchertäuschung auf Kosten der Tiere
Neben der Fettleber ist das Fleisch der gequälten Tiere ein wichtiges Standbein der gesamten Stopfleberindustrie. Das minderwertige, verfettete Fleisch von rund sieben Millionen Enten und Gänsen wird an Supermärkte, Restaurants und Wochen- märkte in Deutschland geliefert. Der Kunde hat dabei keine Möglichkeit festzustellen, ob das Tier aus der grausamen Zwangsmast stammt. VIER PFOTEN will diesen Tierschutz- und Verbraucherschutzskandal beenden.
Fleisch aus Zwangsmast vermeiden - aber wie?
Unterstützen Sie unseren Protest gegen die Handelsketten und schicken auch Sie einen Protestbrief an Edeka und Globus.
Lesen Sie hier, was Sie noch tun können, um diese Tierquälerei zu beenden!
Laden Sie sich die Informationsliste Stopfleberindustrie herunter.
|
|