VIER PFOTEN
Weltweit
Vier Pfoten International  International
Vier Pfoten Europe  Europa
Vier Pfoten Bulgaria  Bulgarien
Vier Pfoten Germany  Deutschland
Vier Pfoten Great Britain  Großbritannien
Vier Pfoten Niederlande  Niederlande
Vier Pfoten Austria  Österreich
Vier Pfoten Europe  Rumänien
Vier Pfoten Europe  Schweiz
Vier Pfoten Europe  Südafrika
Vier Pfoten Europe  Ungarn

VIER PFOTEN @
RSS Feed
myspace twitter Flickr

Newsletter
Anrede
Vorname

Nachname

E-mail (verpflichtend)


Spezialseiten
BÄRENWALD Müritz
Regionalgruppen

Jugendclub

 

 
Bookmark and Share

Millionenfache Tierquälerei


Qualvolle "Turbo-Zucht" ...

Haushühner wurden Jahrtausende zur gleichzeitigen Eier- und Fleischproduktion gehalten. Doch seit etwa 50 Jahren werden die Tiere gezielt auf nur noch ein Leistungsmerkmal - Ei oder Fleisch - hin gezüchtet. Das Ergebnis: Ein Masthuhn der "Spitzenklasse" erreicht heute sein Schlachtgewicht von 1,8 Kilo in 32 Tagen. In den 1950er Jahren brauchte ein Huhn 100 Tage, um ein solches Gewicht zu erreichen.

Die schädlichen Auswirkungen dieser Zucht sind seit langem bekannt:
  • AltAls direkte Folgen treten vermehrt Stoffwechsel- erkrankungen wie Bauch- wassersucht und der so genannte Herztod auf.
  • Die aufgrund des schnellen Wachstums stark einge- schränkte Mobilität der Masthühner führt zu Bein- schwäche und Erlahmung.
  • Andauerndes Sitzen der Hühner führt in Verbindung mit schlechter Einstreuqualität zur Bildung von Hauterkrankungen wie Brust- blasen, Hautverbrennungen und Fußballenerkrankungen, die Eingangspforten für Infektionen bilden.
Verschlimmert werden die Zuchtprobleme durch die miserablen Haltungsbedingungen.


... auf engstem Raum

Alt
Ihr kurzes, qualvolles Leben verbringen die Masthühner auf engstem Raum in meist fensterlosen Hallen auf eingestreuten Böden. Zu Beginn ihres Lebens haben die Küken noch genug Platz. Den rasant wachsenden Fleischkolossen wird es jedoch bald zu eng. In deutschen Ställen teilen sich 23 Hühner einen Quadratmeter - für das einzelne Masthuhn bleibt damit gerade einmal eine Fläche von 435 cm². (Zum Vergleich: EU-Mindeststandard für Käfig-Legehennen ist 550 cm².)  Natürliche Verhaltensweisen und Grundbedürfnisse, wie Sandbaden, Flattern und Ruhen auf erhöhten Plätzen, können die Tiere in den dunklen und strukturlosen Ställen nicht ausleben. Im Extremfall sitzen oder liegen sie zum Ende der Mast nur noch.

Infolge der schlechten Haltungsbedingungen und Überzüchtung kommt es zu einer überdurchschnittlich hohen Sterblichkeit. Die Todesrate dieser Turbo-Masthühner ist siebenmal höher als bei gleichaltrigen Legehennen und viermal höher als bei langsamer wachsenden Rassen.


Das "Elterntier-Dilemma"

Die hochgezüchteten Mastrassen stellen die Züchter jedoch auch vor ein Dilemma. Für die Fortpflanzung wachsen die Hühner zu schnell. Sie erreichen nach etwa 24 Wochen Geschlechtsreife. Bis dahin würden sie mehr als sechs Kilo wiegen. Die Folge wäre eine verminderte Fort- pflanzungsrate durch Krankheiten und hohe Sterblichkeit.  Die "Lösung" des Problems geht auch hier auf Kosten der Tiere: Die Züchter lassen die Elterntiere hungern, damit sie weiterhin das Merkmal der rasanten Gewichtszunahme an ihre Nachkommen weitervererben. Die Tiere erhalten gerade einmal 40 Prozent oder weniger der Futtermenge, die sie bei freiem Futterzugang zu sich nehmen würden. Der chronische Hunger führt zu gesteigertem Aggressionsverhalten bis hin zu Kannibalismus. Diese Praxis widerspricht europäischen und nationalen Gesetzen, die allen Nutztieren eine angemessene Ernährung garantieren.


Mehr Informationen


Bookmark and Share




Masthühner
Millionenfache Tierquälerei
Rechtliche Situation
VIER PFOTEN fordert
Was Sie tun können
Hähnchen-Highway um Hannover geplant

VIER PFOTEN Österreich | VIER PFOTEN Schweiz | VIER PFOTEN Niederlande | VIER PFOTEN Großbritannien
VIER PFOTEN Ungarn | VIER PFOTEN Rumänien | VIER PFOTEN Bulgarien | VIER PFOTEN Südafrika
VIER PFOTEN International | VIER PFOTEN EU-Büro