Winterruhe im BÄRENWALD
 Der Winter hat den BÄRENWALD Müritz in eine schneebedeckte Märchenlandschaft verwandelt. Unsere Bären folgen dem Rhythmus der Natur und halten Winterruhe. Doch die Neugier ist manchmal größer, und so mancher Bär steckt auch mal die Nase aus der Höhle.
Maya machte wieder den Anfang bei der Winterruhe: Seit Ende Oktober ist die alte Bärendame nicht mehr zu sehen. Sie erlebt ihren dritten Winter im BÄRENWALD, und seit Maya hier ist, hält sie konsequent Winterruhe – sie ist immer die erste, die sich zurückzieht und die letzte, die im Frühling wieder herauskommt.
Das erste Mal
Die beiden neuen Bärinnen Katja und Ida haben sich ebenfalls zur Ruhe begeben – es ist die erste Winterruhe ihres Lebens. Im Herbst hatten sie sich dafür noch eine ordentliche Fettschicht angefressen. Jetzt liegen sie in den von den Bärenpflegern vorbereiteten Höhlen; diese Ruheplätze sind dick mit Stroh ausgepolstert, so dass sich die Bärinnen richtig darin vergraben können.
Susi bleibt wach
Auch die übrigen Bären schlummern friedlich in ihren Höhlen. Nur Susi kommt öfter heraus, vermutlich aufgrund erster Alterserscheinungen; die alte Bärendame wird dieses Jahr 29 Jahre alt. Sie hat Probleme mit den Hüftgelenken und bekommt regelmäßig ein Präparat in ihr Futter gemischt. Unsere Bärenpfleger hatten daher bereits damit gerechnet, dass sie den Winter nicht durchschläft und versorgen die Bärin rund um die Uhr.
Kurze Sonnengänge
Manchmal, an besonders sonnigen Wintertagen, steckt auch Ida ihre Nase aus der Höhle, hält sich eine Weile draußen auf und genießt das schöne Wetter. Doch dies sind nur kurze Ausflüge – bei den eisigen Temperaturen macht sie es sich bald wieder in ihrer Höhle gemütlich.
|
|