Pelztiere: Leiden für die Mode
Pelzfarmen – Quälerei ohne Ende
Millionen Wildtiere wie Nerze und Füchse werden unter grausamen Bedingungen gezüchtet, um als Pelzmantel oder Pelz-Accessoire zu enden. In winzige Drahtkäfige gepfercht, leben die Tiere unter Dauerstress Gitter an Gitter mit ihren Artgenossen.
Ein Nerzkäfig hat zum Beispiel eine Grundfläche von circa 30 mal 70 Zentimetern. Dazu kommt eine „Wohnbox“, die etwas größer ist als ein Schuhkarton. Diesen Platz teilen sich ein bis zwei, manchmal sogar vier Tiere. Die Käfige werden in langen Reihen etwa einen halben Meter über dem Boden aufgehängt. Dadurch kommt es häufig zu Verletzungen der empfindlichen Pfoten. Kot und Urin fallen durch das Bodengitter, damit der Pelz nicht verschmutzt. Die mit einem sehr guten Geruchssinn ausgestatteten Tiere sind ein Leben lang einem unerträglichen Gestank ausgesetzt.
Die meisten Pelztiere sind von Natur aus Einzelgänger und bewegen sich in freier Wildbahn in riesigen Revieren. Die Gefangenschaft auf engstem Raum ist für sie enorm belastend. In Pelzfarmen können die Tiere ihr natürliches Verhalten nicht im Ansatz ausleben. Klettern, jagen oder baden sind nicht möglich. Viele Pelztiere zeigen unter diesen Bedingungen starke Verhaltensstörungen.
Fallenjagd – unnötig und grausam
Millionen Rotfüchse, Waschbären und Biber werden jährlich in Fallen gefangen. In den USA, Kanada und Russland werden dazu heute noch Tellereisen eingesetzt. Diese Fallen sind extrem brutal – aber schonend für den Pelz. Gefangene Tiere sterben an Erschöpfung oder Unterkühlung. Sie beißen oder drehen sich das eingeklemmte Bein ab und erliegen dann dem Blutverlust. Überlebende Tiere werden schließlich von den Fallenstellern brutal getötet.
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