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Von der Manege in das Gesetzbuch

2016-03-15

Das Wildtierverbot ist endlich zum Greifen nah.

Das Schicksal hunderter Zirkustiere liegt vor allem in der Hand von Bundesminister Schmidt.

 

Am 18.03.2016 stimmt der Bundesrat über eine Initiative ab, welche die Bundesregierung auffordert, ein Verbot bestimmter Wildtierarten im Zirkus zu erlassen. Angestoßen wurde die Initiative durch das Land Hessen. VIER PFOTEN sieht der Abstimmung optimistisch entgegen. Bereits vor fünf Jahren hatten sich die Bundesländer im Bundesrat für ein Wildtierverbot im Zirkus ausgesprochen.



Mit der Abstimmung im Bundesrat rückt das Wildtierverbot endlich in greifbare Nähe. Das Schicksal vieler Elefanten, Nashörner, Affen und anderer Wildtiere liegt dann vor allem in der Hand von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Wir hoffen sehr, dass die Tierquälerei in deutschen Zirkussen schon bald Geschichte ist!


Hier finden Sie eine Infografik über die politischen Prozesse, die nötig sind, bis in Deutschland ein Wildtierverbot im Zirkus gesetzlich beschlossen ist:



© VIER PFOTEN

Hintergrundinformationen:
Wissenschaftliche Gutachten belegen, dass Elefanten, Tiger und andere Tierarten in Zirkussen nicht ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden können. Wildtiere leiden in Zirkussen unter extremen Bewegungsmangel, ständigen Ortswechseln und langen Transportzeiten. Die Tierquälerei im Zirkus kann nur durch eine klare gesetzliche Regelung abgeschafft werden. In 19 europäischen Staaten gilt längst ein, zumindest eingeschränktes, Wildtierverbot in Zirkussen.

 

Mit einem Online-Protest, Lobbyarbeit und aufmerksamkeitsstarken Aktionen im Rahmen der „Brüll-Kampagne“ (www.vier-pfoten.de/bruellen) mobilisiert VIER PFOTEN die Öffentlichkeit und Politiker für ein gesetzliches Wildtierverbot.


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