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Biologie des Wolfes

2012-09-03

Wölfe sind Rudeltiere.
© VIER PFOTEN / Sabine Vielmo

Der Wolf ist eines der bekanntesten Raubtiere der Welt. Mit dem Fuchs, dem afrikanischen Wildhund, dem Schakal und weiteren Arten wird der Wolf zu den Caniden (Hundeartigen) gezählt. Sein wissenschaftlicher Name ist Canis lupus.

Der Wolf ist ein ausgesprochenes Rudeltier. In einem Rudel lebt das Elternpaar meist mit den Nachkommen der letzten zwei Jahre zusammen. Die Mehrzahl der Jungwölfe wandern – spätestens mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife – ab, um ein eigenes Rudel zu gründen. Manche Jungtiere bleiben aber ein Leben lang bei ihren Eltern. Bei der Jungenaufzucht unterstützt sich das Rudel gegenseitig und auch die Jagd erfolgt in der Regel gemeinschaftlich. Die Elterntiere haben die meiste Erfahrung und leiten die jüngeren Rudelmitglieder daher bei der Jagd an und bestimmen die Aufenthaltsorte des Rudels.

Wölfe sind Fleischfresser, die meist im Rudel jagen, wobei sie als Hetzjäger ihre Beute über lange Distanzen verfolgen können. Zu ihren Beutetieren zählen neben Kleinsäugern Wildschweine, Rehe und Rothirsche.

Wölfe haben einen hervorragenden Geruchssinn und ein sehr gutes Gehör. Die Kommunikation in einem Rudel verläuft über eine ausgeprägte Mimik und Körpersprache, über verschiedene Lautäußerungen und Düfte.

Wölfe lassen sich in mehrere Unterarten einteilen, die auf Grund von Anpassungen an unterschiedliche Verbreitungsgebiete entstanden sind. Die Wölfe Europas werden als Grauwölfe bezeichnet, weisen aber auch beträchtliche Unterschiede auf. Die Wölfe im Süden Europas sind kleiner und rötlicher als die weiter nördlich lebenden Tiere.


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