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Marderhund


Die Raubtiere aus der Gruppe der Hundeartigen werden aufgrund ihrer vermeintlich geringen Futter- und Haltungsansprüche besonders oft in China und in geringerem Maße in Finnland gehalten. In strukturlosen Drahtgitterkäfigen mit maximal einem Quadratmeter Fläche und 75 Zentimetern Höhe können sich Marderhunde weder genug bewegen noch können sie ihr Erkundungsverhalten ausleben.

 

Die Drahtgitterböden können Verletzungen und Deformationen der Pfoten hervorrufen. Aufgrund der mangelhaften Haltung und der Nähe zu Artgenossen stehen die Tiere unter Dauerstress. Als Verhaltensstörungen treten zum Beispiel Gitternagen und Fellkauen auf.

 

In freier Wildbahn bevorzugen die nachtaktiven Allesfresser dichtes Unterholz und die Nähe zu Wasserläufen, in denen sie auch nach Fischen tauchen. Ihre Streifgebiete sind im Durchschnitt knapp zehn Quadratkilometer groß, wobei die Tierefremden Artgenossen aus dem Wege gehen. Je nach Witterung halten Marderhunde Winterruhe, dafür nutzen sie Erdbaue. Die Jungtieraufzucht übernehmen beide Elterntiere.


Marderhunde in Pelztierzucht.
© VIER PFOTEN / R&D

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