VIER PFOTEN App nun für Iphone/Ipad und Android erhältlich


VIER PFOTEN App Download für
AndroidAndroid

IphoneIphone

Giftiger Pelz


Pelz ist nicht nur Tierquälerei, sondern kann auch die Gesundheit des Menschen gefährden: Die Studie im Auftrag von VIER PFOTEN zeigt, dass Modeartikel aus Tierpelzen stark mit giftigen Chemikalien belastet sind.

 

Direkt zur Studie


Labortests zeigen: Pelz kann giftig sein.
© VIER PFOTEN

 

Die grausamen Bedingungen in der Pelztierhaltung werden von der Pelzbranche ignoriert oder gar als tiergerecht bezeichnet. Felle tierischer Herkunft werden in der Werbung gerne als besonders „ökologische und wertvolle Naturprodukte“ vermarktet.

 

Bereits 2010 hatte VIER PFOTEN nachgewiesen, dass Pelzprodukte hoch belastet sind. Die Pelzbranche reagierte giftig, das Deutsche Pelzinstitut sprach von einem „Skandal, der keiner ist“. Die Branche und der Handel haben jedoch nichts unternommen, um die Gefahren für den Menschen einzudämmen.

 

2011 hat VIER PFOTEN erneut getestet. Das Ergebnis ist erschreckend: Im Pelz finden sich regelrechte Chemiecocktails, die beim Menschen Krebs, Allergien, Nervenschäden oder Hormonstörungen auslösen, die Schleimhäute reizen oder die Fortpflanzung beeinträchtigen können.

 

 

Kinderjacke: Spitzenreiter beim Schadstoffgehalt

 

Im Auftrag von VIER PFOTEN und dem auf Produktsicherheit spezialisierten Unternehmen EcoAid wurden Pelzprodukte in einem Fachlabor auf giftige Rückstände getestet: 35 Pelze an Jacken, Mützen, Krägen, Schals oder Kapuzen, gekauft in sieben europäischen Ländern von internationalen Labels wie Gucci, Burberry oder Max Mara bis hin zu nationalen Modeketten. Der Bericht „Gift im Pelz“ 2011 enthält die wohl umfassendste Untersuchung von Schadstoffen in Pelzartikeln der Modebranche, die bisher in Europa veröffentlicht wurde.

 

Der Giftreport 2011 zeigt alarmierende Ergebnisse: In allen Proben fanden sich Schadstoffe; ein Großteil der Pelze von Nerz, Marderhund,Fuchs, Robbe und Nutria ist erheblich mit gefährlichen Chemikalien wie Formaldehyd, NPEO (Alkylphenole und –ethoxalate), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Chlorparaffinen belastet. Gesetzliche Grenzwerte und geltende Industriestandards werden häufig überschritten. Kinderbekleidung erwies sich als besonders giftig; eine Kinderjacke ist das am stärksten belastetste Kleidungsstück der gesamten Untersuchung.


 

Studie „Gift im Pelz“

 

Die Ergebnisse der Studie "Gift im Pelz 2011" können Sie sich hier herunterladen:

 

Ausführliche Studie (PDF, 19 MB)

Factsheet (PDF, 457 KB)


drucken