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Die Wahrheit über Pelz


Auch ein bisschen Pelz ist Tierquälerei.

 

Der Pelzbesatz an der Kapuze einer trendigen Winterjacke oder der kleine Pelzbommel an einer schicken Wintermütze verursachen enormes Tierleid! Der Modetrend geht zwar weg von ganzen Mänteln oder Jacken, aber die Unmengen an Pelzkrägen, Verzierungen oder sonstigen „flauschigen“ Accessoires aus Marderhund, Fuchs oder Nerz verursachen auch Unmengen an Tierquälerei.


85 Prozent der Pelze stammen aus Zuchtfarmen.
© VIER PFOTEN | Fred Dott

Es gibt keinen ethischen korrekten Pelz.

85 Prozent der weltweit gehandelten Pelze stammen aus Zuchtfarmen, in denen den Tieren ein artgemäßes Leben vorenthalten bleibt. Auch wenn ein Pelz nicht aus den Farmen in Skandinavien, China, den Niederlanden oder anderen Ländern stammt, sondern aus Jagd und Fallenfang – immer ist mit der Gewinnung immenses Tierleid z.B. durch tierquälerische Jagdmethoden verbunden. Mit nachhaltiger Mode haben diese Produkte nichts zu tun.

 

 

Pelz aus Europa ist nicht tierfreundlicher als Pelz aus China.

 

Selbst die völlig unzureichenden Vorgaben zur Pelztierhaltung in Europa werden regelmäßig auf Pelzfarmen unterlaufen. Dies belegen z.B. Recherchen aus Dänemark, Schweden oder Finnland. So werden immer wieder Tierschutzverstöße bei den Haltungsbedingungen und verhaltensgestörte, verletzte oder tote Tiere dokumentiert.

 

 

Kennzeichnung fehlt.

 

Echtpelz ist oft gar nicht gekennzeichnet oder der Verbraucher wird durch falsche Etikett-Angaben in die Irre geführt. Im Zweifel muss der Käufer versuchen selbst zwischen Echtpelz oder Kunstpelz zu unterscheiden. Doch selbst wenn die Tierart bei einem Produkt angegeben ist, fehlen in der Regel Angaben zur geographischen Herkunft oder der Tierhaltung. EU-weit müssen Teile tierischen Ursprungs an Textilien gekennzeichnet sein, doch die wichtige Information zur Tierhaltung und Herkunft fehlen weiterhin.

 

 

Freiwillige Kennzeichnungen oder Musterbetriebe der Pelzindustrie sind Mogelpackungen.

 

In den sogenannten Musterbetrieben der Pelzindustrie unterscheiden sich die Bedingungen für die Tiere nicht von herkömmlichen Pelzfarmen. Auch mit dem von der Pelzindustrie entwickelten Label „Origin Assured“ werden absolute Minimalvorgaben an die Tierhaltung und tierquälerische Zustände auf Farmen legitimiert.

 

 

Pelz ist kein Naturprodukt.

 

Die Pelzbranche bewirbt ihre Produkte gerne als besonders umweltfreundlich und reines Naturprodukt. Die Wahrheit sieht anders aus: Schon die Tierhaltung auf Pelzfarmen ist mit enormen Umweltbelastungen verbunden und verschmutzt oft naheliegende Gewässer. Die Herstellung der Pelzmode ist wiederum extrem chemikalien- und energieaufwändig. Mehr Informationen zu Gift im Pelz finden Sie hier.


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