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Haltungskennzeichnung für Fleisch, Milch und Eiprodukte


Update 07.02.2018

Die Koalitionäre von CDU, CSU und SPD haben sich geeinigt: der Plan für die nächsten vier Jahre steht. Sofern die Mitglieder der SPD am 04. März für den vorgelegten Koalitionsvertrag stimmen, wir die Große Koalition erneut für vier Jahre regieren.

Die Ergebnisse des Koalitionsvertrages sind aus Tierschutzsicht nicht gerade rosig. Statt sich für eine verpflichtende Haltungskennzeichnung für tierische Produkte auszusprechen, plant die GroKo die Einführung eines staatlichen freiwilligen Labels mit vermutlich sehr niedrig Mindestkriterien, die sogar teilweise unter dem gesetzlichen Mindestanforderungen liegen. Damit ist weder den Tieren geholfen, noch dem Verbraucher. Dieser soll am Ende nur mehr dafür zahlen.

 

Wir werden die nächsten Schritte der neuen Bundesregierung ganz genau verfolgen und halten Sie auf dem Laufenden.

 

Update 30.01.2018:

Laut Medienberichten lehnt die derzeitige, kommissarische Bundesregierung die Einführung einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung für Fleisch ab. VIER PFOTEN fordert Wende in der Landwirtschaft - unterstützt unseren Protest!

 

Update 29.01.2018:

Unterstützen Sie unserer Forderung und wenden Sie sich an die Koalitionäre von CDU, CSU und SPD um eine verpflichtende Kennzeichnung für alle tierischen Produkte in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Hier geht es zum Protest!

 

Update 21.01.2018:

Das Ergebnispapier der GroKo-Sondierungen im Agrarbereich sieht bisher nur die Einführung eines staatlichen freiwilligen Tierwohllabels vor.

VIER PFOTEN kämpft weiterhin dafür, dass die neue Bundesregierung stattdessen eine verpflichtende gesetzliche Haltungskennzeichnung aller tierischen Lebensmittel einführt.

 

Update 22. November 2017: Bei einem Infopoint Tierschutz informierten wir  Bundestagsabgeordnete und Vertreter der Länder in Berlin über die Notwendigkeit und Machbarkeit einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung für Nutztiere.

 

Update 20. November 2017: Wir hoffen nach dem Ende der Sondierungen auf eine neue politische Chance, wirkliche Verbesserungen im Tierschutz zu ermöglichen.

 

2017-10-25
Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer VIER PFOTEN Deutschland:
„Wir sind einerseits enttäuscht, dass eine politische Chance der Einigung von vier Parteien verpasst wurde. Aber eine Agrarwende wäre in einer Jamaika-Koalition nicht erreicht worden! Nach wie vor brauchen wir eine verbindliche Haltungskennzeichnung, wie es sie schon bei Eiern gibt – konkrete und praxisgerechte Vorschläge dazu liegen auf dem Tisch. Keine der dringenden Tierschutzfragen und Missstände in der Tierhaltung wurden bisher gelöst. Weder die Haltung von Wildtieren in Zirkussen, noch der illegale Welpenhandel auf Onlineplattformen. Ebenso wenig wurde über die dringend notwendige Novellierung des Tierschutzgesetzes oder die Erweiterung der Nutztierhaltungsverordnung gesprochen. VIER PFOTEN erwartet von neuen politischen Konstellationen deutliche Verbesserungen für den Tierschutz und für Verbraucher.


VIER PFOTEN fordert:

  • Ein gesetzliches Kennzeichnungsverfahren für Fleisch, Milch und Produkte mit verarbeiteten Eiern, das die Haltungsbedingungen der Tiere erkennbar macht.
  • Übertragung des Vierstufigen Erfolgsmodells der Eierkennzeichnung (von 0 bis 3) auf Fleisch, Milch und auf Produkte mit verarbeiteten Eiern. Dies sorgt für eine transparente und leicht verständliche Darstellung der Haltungsformen. Zudem ist dieses Kennzeichnungssystem bereits etabliert. 
  • Die verbindliche Vereinbarung eines entsprechenden Gesetzgebungsverfahrens bereits im Koalitionsvertrag für die 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestags.

  1. Gründe für eine verpflichtende Haltungskennzeichnung
  2. Modell für eine Kennzeichnung von Fleisch- und Milchprodukten
  3. Vorteile für Erzeuger, Handel und Verbraucher
  4. Rechtliche Machbarkeit

Fazit

Die verpflichtende Haltungskennzeichnung für Fleisch, Milch sowie Produkte mit verarbeitenden Eiern bietet bei einer einmaligen Umstellung für Erzeuger und Handel die einmalige historische Chance:

 

  1. Sie stärkt den Verbraucherschutz
  2. Sie erhöht die Transparenz der Herkunft von Produkten gegenüber den Verbrauchern
  3. Sie schafft Klarheit bei Erzeugern
  4. Sie vereinfacht Handelsprozesse
  5. Sie erhöht die Standards für den Tierschutz nach den aktuellen Wünschen der Verbraucher

Alle Informationen zur verpflichtenden Haltungskennzeichnung hier zum Download


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