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Gibt es weitere Tierschutzthemen, bei denen Ihre Partei in der kommenden Legislaturperiode Handlungsbedarf sieht, bzw. zu denen Sie Initiativen auf den Weg bringen wollen?


CDU/CSU

Für CDU und CSU ist der Tierschutz ein wichtiges Anliegen, denn Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Wir wollen weitere Fortschritte beim Tierschutz in allen Bereichen er-zielen. Dabei verstehen wir die Verbesserung des Tierschutzes als gesamtgesellschaft-liche und nur gemeinsam zu bewältigende Aufgabe aller Beteiligten – Wirtschaft und Landwirtschaft, Wissenschaft, Tierschutzverbände, Bürger und Politik. Über die von Vier-Pfoten angesprochenen Themen hinaus, werden wir vor allem die Anstrengungen zur Verringerung von Tierversuchen noch verstärken und die Entwick-lung von Alternativen zum Tierversuch vorantreiben.


SPD

Wir sind mit den in dieser Legislaturperiode erreichten Fortschritten nicht zufrieden. Der zuständige Minister Schmidt und seine CDU/CSU-Fraktion haben beim Tierschutz häufig nicht an einem Strang gezogen. Viele Vorhaben im Nutztierbereich wurden viel zu zögerlich angegangen, und viel zu lang wurde auf das Prinzip „freiwillige Verbindlichkeit“ gesetzt. Zusätzlich zu den bereits genannten Vorhaben sehen wir beispielsweise auch Handlungsbedarf beim Sachkundenachweis für Nutztierhalter, bei den Prüf- und Zulassungsverfahren für tierschutzgerechte Haltungssysteme und gesetzlichen Maßnahmen gegen Qualzucht, sowohl im Nutztier- als auch im Heimtierbereich.


BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wir sehen vor allem bei den Bereichen Tiertransporte und Tierversuche dringenden weiteren Handlungsbedarf. Auch Qualzuchten müssen endlich wirksam unterbunden werden.


DIE LINKE

Tierversuche: DIE LINKE setzt sich aktiv für einen Übergang von der tierexperimentellen zur tiergebrauchsfreien Forschung ein. Um langfristig auf Tierversuche verzichten zu können, ist es jedoch notwendig, ein Konzept zu entwickeln, welches als Ziel nicht nur den kompletten Verzicht von Versuchstieren für die wissenschaftliche Forschung sondern auch den gezielten Ausbau der Förderstrukturen für alternative Methoden vorsieht (siehe dazu auch Antrag „Tierversuche beenden“, Bundestagsdrucksache 18/11724). Die gesellschaftliche Weiterentwicklung in Sachen Tierschutz verlangt es, sich im Bereich Tierversuche intensiv darüber Gedanken zu machen, wie ein ernsthafter und langfristiger Ausstieg von statten gehen kann. Will Deutschland seiner Vorbildfunktion in Sachen Tierschutz nachkommen, muss die zukünftige Bundesregierung auch bereit sein, eine entsprechende Rolle als Vorreiter bei der tierversuchsfreien Forschung einzunehmen.


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