VIER PFOTEN App nun für Iphone/Ipad und Android erhältlich


VIER PFOTEN App Download für
AndroidAndroid

IphoneIphone

Forderung nach Ende der Lebendtierexporte


Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert von der Bundesregierung, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Dieses Ziel muss in der nationalen Nutztierstrategie verankert werden, wenn die Bundesregierung die Gesetze zum Schutz der Tiere ernst nimmt. 

 

Jährlich verlassen Millionen Tiere die Europäische Union, um eine leidvolle und lange Reise in Drittländer anzutreten. Häufige Ziele dabei sind die Türkei, Nordafrika und der Nahe Osten. Oft fehlt es an Nahrung, Wasser und notwendiger tierärztlicher Versorgung. Viele Tiere verenden qualvoll auf ihrer Reise über das Mittelmeer.


Viel zu wenig Kontrollen

Deutschland verfügt über mindestens sechszehn einzelstaatliche Abkommen zu Lebendtierexporten in Drittländer. Immer wieder kommt es zu schweren Tierschutzvergehen beim Langstreckentransport von lebenden Tieren. Daran ändern auch bestehende Gesetze zum Schutz von Nutztieren beim Transport nichts. Deren Einhaltung prüfen die Kontrolleure innerhalb der EU nur stichprobenartig  – außerhalb der EU gelten die Gesetze ohnehin nicht.

 

Das Bündnis für Tierschutzpolitik unterstützt die wertvolle Aufklärungsarbeit von Animal Welfare Foundation (AWF), Animals’ Angels, Eyes on Animals und Animals International, die immer wieder grobe Missstände bei Lebendtiertransporten aufdecken.

 

Das ausführliche Positionspapier »Lebendtierexporte in Drittländer stoppen« des Bündnisses für Tierschutzpolitik können Sie hier als PDF herunterladen.



© VIER PFOTEN

drucken