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Warum lehnt VIER PFOTEN die folgenden Methoden ab?

2017-07-06

Inhalationsnarkose mittels CO2

Die CO2-Narkose wird von den meisten Experten abgelehnt. Gründe sind die äußerst belastende Einleitungsphase (CO2 ruft erstickungsähnliche Anfälle hervor, Störungen der Atmung und negative Reaktionen der Tiere). Hinzu kommen der unsichere Sitz der Narkosegeräte und die relativ hohe Mortalitätsrate von Tieren. CO2-Narkosen dürfen in den Niederlanden vom Landwirt selbst durchgeführt werden.


Lokalanästhesie

Bei der Lokalanästhesie wird der Kastrationsschmerz am Ort der Entstehung behandelt. Etwa 10 Minuten vor dem Eingriff wird ein Lokalanästhetikum in beide Hoden oder in den Samenstrang injiziert, um den Schmerz auszuschalten. Die Injektion in den Hoden ist jedoch äußerst schmerzhaft und belastend für die Tiere.  Experten gehen davon aus, dass die Tiere bei dem Nadelstich in die Hoden in ähnlichem Maße Schmerzen leiden wie bei einer betäubungslosen Kastration. Da die Wirkung nur ca. 1 Stunde anhält, wäre auch hier eine zusätzliche postoperative Schmerzbehandlung nötig.  


Ausschließliche Anwendung von Schmerzmitteln

Eine Kastration ohne Betäubung, nur mit Schmerzmittelgabe ist aus Tierschutzsicht nicht akzeptabel, da der größte Schmerz während des Eingriffs nicht ausgeschaltet wird.


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