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Wohnungsbrand: Haustiere retten durch präventive Maßnahmen



Wohnungsbrände sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere extrem gefährlich. VIER PFOTEN rät deshalb allen Heimtierhaltern dringend, sich mit dem Schutz ihrer Tiere zu beschäftigen, bevor es zu einem Unglück kommt.

 

Bei einem Wohnungsbrand ist Prävention alles. Nicht selten kommen Heimtiere bei Wohnungsbränden ums Leben, weil die Rettungskräfte nicht ahnen, dass sich Tiere im Haus befinden. Vor allem Kleintiere, wie Kaninchen und Meerschweinchen, können nicht lautstark auf sich aufmerksam machen.

 

Aufkleber an der Haustür kann Leben retten
Eine einfache und effektive Maßnahme, um die Rettung der eigenen Tiere im Notfall sicherzustellen, ist ein großer Aufkleber an der Haustür. Er sollte Informationen wie Tierart, Anzahl und Namen der Tiere im Haushalt enthalten. So können Rettungskräfte schnell erfassen, welche Tiere gerettet werden müssen.

 

Notfall-Tasche bereit halten
Es empfiehlt sich, alles, was im Notfall benötigt wird, in einer gut zu transportierenden Tasche an einem sicheren und trockenen Ort aufzubewahren. In ihr sollte Futter und Wasser für mindestens fünf Tage, und je nach Tierart Näpfe, Medikamente, Halsband, Leine und eine Decke enthalten sein. Dokumente, wie der Heimtierausweis oder Impfpass, dürfen ebenfalls nicht fehlen. Genauso sollten individuelle Besonderheiten vermerkt werden, wie zum Beispiel Allergien oder Futterunverträglichkeiten, nötige Medikamente und auch die Kontaktdaten des behandelnden Tierarztes.

 

Angst vor Transportbox nehmen
Wenn es einmal schnell gehen muss, ist es wichtig, dass gerade größere Tiere, wie Katzen,   möglichst gut an ihre Transportbox gewöhnt sind. VIER PFOTEN empfiehlt, den Transportbehälter dauerhaft im Aufenthaltsbereich des Tieres zu platzieren und in regelmäßigen Abständen Leckerlies darin zu verstecken. So verknüpft das Tier die Box mit etwas Positiven und kann in Notsituationen schneller transportfertig gemacht werden.

 

Chips helfen, nach Hause zu finden
Werden Hunde und Katzen durch beispielsweise Feuer in Panik versetzt, kann es passieren, dass sie die Flucht ergreifen. Tiere, die gechippt und registriert sind, können ihren Haltern dann schnell zugeordnet und wieder nach Hause gebracht werden. Auch im Falle einer Evakuierung, bei der das Heimtier zurückgelassen werden muss, ist eine spätere Zusammenführung mit Chip sehr viel wahrscheinlicher.


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