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Zahnprobleme bei Kaninchen


Mit der richtigen Ernährung bleiben Kaninchenzähne gesund.


Kaninchen brauchen Grünfutter.
© Tierfotoagentur.de / Ramona Richter

Zahnprobleme machen auch vor Kaninchen keinen Halt. Ein Kaninchengebiss hat 28 Zähne, die durch das Schneiden und Mahlen von Futter beständig abgerieben werden, jedoch immer wieder nachwachsen. Damit das ausgeglichene Verhältnis zwischen Zahnwuchs und Zahnabrieb erhalten bleibt, muss auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Diese beinhaltet insbesondere mahlintensive Bestandteile wie Heu und Grünfutter, wie Kräuter und Gräser und Zweige.

 

Nur in seltenen Fällen sind Zahnprobleme vererbt. Die Ursachen liegen meist bei falschem Futter oder Fressunlust. Erhält das Kaninchen nicht ausreichend faserreiches Futter, nutzen sich die Zähne nicht ab. Das Gleiche gilt, wenn das Kaninchen sein Futter verweigert. Die Folgen reichen von übermäßig langen Zähnen bis hin zu Zähnen, die durch die Backentaschen wachsen.

 

Kaninchenliebhaber sollten ihre Tiere gut beobachten. Wenn das Kaninchen aus dem Maul riecht oder an Gewicht verliert, sollte man umgehend den Tierarzt aufsuchen. Auch wenn das Kaninchen nur noch die weichen Bestandteile seines Futters fressen mag, muss der Halter reagieren und die Ursachen abklären lassen.


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