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Kaninchen kastrieren lassen


Kaninchen dürfen nicht als Einzeltiere gehalten werden, da sie sehr gesellig leben. Allerdings sind die Tiere untereinander in Gefangenschaft oft nicht verträglich. Wir raten, Kaninchen generell vor der Geschlechtsreife kastrieren zu lassen.


Kastrierte Kaninchen sind weniger aggressiv.
© VIER PFOTEN

Kastrierte Rammler und Häsinnen sind weniger aggressiv bei Rangordnungskämpfen. Außerdem kann durch den Eingriff ungewollter Nachwuchs vermieden werden, der in den meisten Fällen im Tierheim landet. Nicht zuletzt kann eine Kastration verschiedene Erkrankungen der männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. Gebärmutterentzündungen) verhindern helfen.

 

In Rangkämpfen bekämpfen sich Kaninchen oft bis aufs Blut. Schwere Bissverletzungen führen oft zum Tod eines Tieres. In einer Gruppe früh kastrierter Tiere kommt es nicht zu Konflikten und Beißereien, wenn den Kaninchen zusätzlich ein großes Gehege mit abwechslungsreicher Umgebung geboten wird.

 

Voraussetzung für die Kastration ist ein Veterinärmediziner, für den der Eingriff Routine bedeutet. Dann werden die kleinen Kaninchen in einem Alter von etwa sieben Wochen kastriert. Da Rangordnungskämpfe erst bei Eintritt der Geschlechtsreife eintreten, werden diese Kämpfe nicht stattfinden.


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