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Kastration verhindert Tierleid


VIER PFOTEN appelliert an alle Katzenhalter, ihre Tiere rechtzeitig kastrieren zu lassen. Denn eine wichtige Ursache für die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen sind freilaufende, unkastrierte Hauskatzen.


Etwa zwei Millionen Streunerkatzen leben in Deutschland.
© VIER PFOTEN

Neben den rund 7,6 Millionen Hauskatzen gibt es auch in Deutschland eine große Anzahl Streunerkatzen. Viele hungern, sind körperlich geschwächt oder krank. Unkastrierte Haus- und Bauernhofkatzen verschärfen das Problem, da sie sich mit verwilderten Tieren paaren und so für weiteren Streunernachwuchs sorgen. Tierliebe darf nicht bei der eigenen Katze enden. Wer seine Katze kastrieren lässt, verhindert unnötiges Tierleid.

 

Die Kastration unterbindet eine unkontrollierte Vermehrung der Tiere. Damit sinkt auch die Gefahr der Ausbreitung von Infektionskrankheiten, die auch freilaufende Hauskatzen gefährden.

 

Der Eingriff erfolgt unter Narkose und ist für die Tiere weitgehend ungefährlich. Der Tierarzt entfernt bei der Katze die Eierstöcke und beim Kater die Hoden. VIER PFOTEN empfiehlt die Frühkastration: Es gibt Katzen, die schon vor dem sechsten Lebensmonat trächtig werden und so manchen Katzenhalter mit Nachwuchs überrascht haben. Bei der Frühkastration werden den Welpen im Alter von sieben bis zwölf Wochen die Keimdrüsen entfernt. In den USA wird diese Methode bereits seit den 1980er Jahren erfolgreich durchgeführt.

 

Grundsätzlich sollte die Kastration spätestens zwischen dem dritten und vierten Lebensmonat erfolgen, vor Eintritt der Geschlechtsreife.

 

VIER PFOTEN führt seit Jahren Kastrationsprojekte für Streunertiere durch.


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