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Katzenhaltung


Wer eine Katze anschafft, übernimmt Verantwortung für viele Jahre. Informieren Sie sich darum vorher sehr genau über die Ansprüche und Bedürfnisse des Tieres.


 

Passt eine Katze zu mir?

 

Katzengerechte Wohnung

 

Ernährung

 



 


Passt eine Katze zu mir?

Katzen sind sehr eigenständig.
© VIER PFOTEN

Die richtige Einstellung zur Katze und das Verständnis für ihre artspezifischen Eigenheiten erleichtern das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier. Katzen ordnen sich nicht (wie z.B. der Hund) dem Menschen unter. Ihre Eigenständigkeit muss respektiert werden.

 

Die meisten Menschen sind berufstätig und aus diesem Grunde für mehrere Stunden aus dem Haus. Häufiges Alleinsein macht die Katze krank. Deshalb ist anzuraten, zwei Katzen (möglichst in Kombination Katze/Kater oder Katze/Katze) zu halten. Der Altersunterschied zwischen beiden Tieren sollte nicht all zu groß sein.

 

 

Kastrieren

 

Aus Tierschutzgründen raten wir dazu, Katzen grundsätzlich ab dem 4. Lebensmonat kastrieren zu lassen. Zum einen schützt man sie vor ungewollter Vermehrung (die Tierheime in Deutschland sind bereits überfüllt), zum anderen wirkt sich eine Kastration positiv auf das Verhalten der Katzen aus: Sie streunen weniger weit umher. Kater markieren nicht mehr ihr Revier (penetranter Geruch auch im Haus), werden ruhiger und drängen nicht so stark ins Freie. Weibliche Katzen schließen sich dem Menschen enger an und die für Tier und Menschen belastende Rolligkeit entfällt.

 

Die Kastration ist die operative Entfernung der Hoden beim Kater bzw. der Eierstöcke bei der Katze. Die Sterilisation ist der operative Eingriff beim Kater durch Abbinden der Samenstränge, bei der Katze durch Abbinden der Eileiter. Eine Kastration wird der Sterilisation in der Regel vorgezogen.

 

 

Registrieren

 

Grundsätzlich sollte man den Katzen freien Auslauf gewähren, indem man eine Katzenklappe an der Tür anbringt oder ein Fenster, das die Katze gut erreichen kann, geöffnet lässt (nicht gekippt!). Eine Katze, die ihren artgerechten Freilauf in der Natur bekommt, kann allerdings nicht mehr in reine Wohnungshaltung zurück. Es würde enormen Stress für das Tier bedeuten.

 

Es ist ratsam, der Katze vom Tierarzt Chip implantieren zu lassen und anschließend das Tier auch registrieren zu lassen. Wird ein registriertes Tier gefunden oder aufgegriffen, kann anhand der Buchstaben bzw. der Zahlencodes der Besitzer ausfindig gemacht werden.

 

Kann man beim besten Willen keinen Freilauf bieten, sollte auf jeden Fall für eine katzengerechte Wohnungseinrichtung und für ausreichende Anregung zur körperlichen Bewegung gesorgt werden.


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Katzengerechte Wohnungseinrichtung

Die Katze benötigt verschiedene Kletter-, Versteck- und Aussichtsplätze. Richten Sie am besten in jedem Zimmer mindestens einen dieser Plätze ein (je mehr, desto besser). Sie benötigt außerdem ein Kratzbrett oder einen Kratzbaum, um dem Kratzbedürfnis der Katze nachzukommen. Dazu eignet sich z.B. ein Holzbrett mit einem übrig gebliebenen Stück Schlingen-Teppichboden oder ein Baumstamm mit einer Mindesthöhe von einem Meter. Auch Bastfußmatten sind zweckmäßig. Es ist günstig, einen Sitzplatz und ein Spielzeug auf dem Kratzbaum zu befestigen, um die Katze anzulocken. Trotzdem muss man damit rechnen, dass sie auch Möbel oder Tapeten zum Kratzen benutzt.

 

Sichern Sie Ihre Fenster mit entsprechenden Gittern. In gekippten Fenstern können sich Katzen einklemmen und beim Versuch, sich zu befreien, tödlich verletzen. Sichern Sie Ihren Balkon ebenfalls mit einem Gitter oder feinmaschigen Netzen.

 

Entfernen Sie alle giftigen Pflanzen aus Ihrer Wohnung und bieten Sie Ihrer Katze stattdessen Katzengras an.

 

Zeigen Sie Ihrer neuen Katze als erstes das Katzenklo. Sie erkundet die Wohnung von dort aus und weiß dann sofort, wo es ist. Das Katzenklo sollte möglichst groß und ohne Haube sein. Auch bevorzugen Katzen ein ruhiges Plätzchen. Achten Sie darauf, das Katzenklo regelmäßig zu säubern.

 

Bieten Sie Ihrer Katze unterschiedliches Spielzeug an. Geeignet sind Bälle, Papierbälle, leere Garnrollen, ein Karton zum Hineinklettern und raschelndes Seidenpapier. Ungeeignet ist das beliebte Wollknäuel. Es birgt die Gefahr des Strangulierens.

 

Um den Tierschutz zu unterstützen, bitten wir darum, dass Sie ein Tier aus dem Tierheim nehmen. Der Internethandel mit Hunden und Katzen hat durch eine hohe Nachfrage leider erschreckend zugenommen.


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Ernährung

Damit Ihre Katze gesund bleibt, achten Sie bitte auf eine ausgewogene Ernährung mit spezieller Katzennahrung. Was Sie füttern sollten, hängt von Alter, Geschmack und Gesundheitszustand der Katze ab. Informieren Sie sich bitte durch entsprechende Fachliteratur und lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten. Wichtig ist, dass sie ihre Katze regelmäßig mindestens zwei Mal am Tag füttern und ihr ständig frisches Wasser zur Verfügung stellen.

 

Grundsätzlich gilt:

  • Geben Sie Ihrer Katze kein Schweinefleisch. Es kann den Erreger der Aujeszkyschen Krankheit enthalten und zum Tode führen.
  • Eine gute Ergänzung zum Fleisch sind 1 - 2 TL geriebene Karotten, angeweichte Hafer-, Hirse- und Hefeflocken, Reis, Eigelb und Fisch.
  • Vorsicht bei Quark und anderen Milchprodukten: Sie verursachen sehr häufig Durchfall.
  • Wichtig für Ihre Katze ist Katzengras (auch Zyperngras und Grünlilien sind geeignet). Das Gras bindet die im Magen vorhandenen Haare. Katzen schlucken sie automatisch bei der Säuberung des Fells. Die dadurch entstandenen Haarballen werden von der Katze von Zeit zu Zeit wieder herausgewürgt.

 

Mehr zum Thema Ernährung:

- Katzen richtig füttern

- Das richtige Katzenfutter

- Rohfütterung (BARFen)


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