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Haarige Zeiten


Im Frühjahr kommen wieder haarige Zeiten auf viele Tierfreunde zu – wie auch im Herbst findet jetzt der alljährliche Fellwechsel bei Hund und Katze statt.


Hunde haaren im Frühjahr mehr als im Herbst.
© VIER PFOTEN / Mihai Vasile

Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird hauptsächlich durch die Dauer des Tageslichts und die Umgebungstemperatur beeinflusst. Manche Tiere haaren jedoch das gesamte Jahr über. Oft lässt sich dies bei kastrierten Tieren beobachten.

 

 

Dauer des Haarwechsels

 

Zum Fellwechsel gehören Haarausfall und -neuwuchs, der gesamte Ablauf kann bis zu sechs oder sieben Wochen dauern. Hunde und Katzen haaren im Frühjahr intensiver als im Herbst, da das Winterfell wesentlich dichter ist. Außerdem vollzieht sich der Fellwechsel bei jungen Tieren meist schneller als bei alten.

 

 

Besondere Pflege

 

Um den Tieren diese Phase zu erleichtern, sollte das Fell täglich gut gekämmt und gebürstet werden – besonders die Unterwolle ist mit speziellen Kämmen zu entfernen. Das Ausbürsten von Verknotungen und Verfilzungen beseitigt  abgestorbene und lose Haare. Die Haut wird durch das Bürsten massiert und besser durchblutet, die Talgdrüsen werden angeregt, schützendes Fett zu produzieren. Pudel und Yorkshire Terrier gehören zu den Rassen, die fast keine Haare verlieren. Ihr Haar wächst kontinuierlich und sollte regelmäßig getrimmt oder geschoren werden.

 

 

Nahrung für die Haare

 

Neben Zink, Vitamin A und den B-Vitaminen sind besonders ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Borretsch-, Fisch- oder Nachtkerzenöl vorkommen, für einen gesunden Haarstoffwechsel unerlässlich. Alle diese Nährstoffe sind in speziellen Tabletten oder Ölmischungen als Futterzusätze erhältlich. Gerade in den haarigen Zeiten sollte auf eine ausgewogene und an diesen Inhaltsstoffen reiche Ernährung geachtet werden.


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