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Illegaler Welpenhandel


Das Geschäft mit den Hundewelpen aus Osteuropa boomt. Wie viel Leid, Betrug und Korruption sich dahinter verbergen, ahnt jedoch kaum jemand.


Viel zu jung werden die Hundewelpen von ihren Müttern getrennt.
© VIER PFOTEN

Das Angebot an Hundewelpen scheint unerschöpflich. Ob auf entsprechenden Seiten im Internet oder in Inseraten in Tageszeitungen: Jede Rasse steht zur Verfügung. Die Kosten liegen oftmals weit unter dem üblichen Preis. Von "familiärem Anschluss" oder "liebevoller Aufzucht" ist darin die Rede.

Doch die Realität sieht anders aus: Die meisten Welpen kommen aus Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. In Massen produziert und zu früh von ihren Müttern getrennt, werden sie in Kisten und Kofferräumen oft tagelang durch Europa gekarrt. Die EU-Osterweiterung macht es den Schieberbanden leicht und erschwert die Kontrollen an den Grenzen. Das skrupellose Geschäft mit der "Ware" Hund blüht, und die Nachfrage steigt stetig.


VIER PFOTEN führt eine internationale Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel.  Unser Ziel ist es, durch Aufklärung der Bevölkerung sowie durch politische Forderungen die kriminelle Vorgehensweise der Hundehändler zu unterbinden. Unterstützt werden wir dabei von der Bundestierärztekammer, von Prominenten, Tierärzten, Betroffenen, der Polizei sowie zahlreichen Medien.

 

 

Profit durch Mitleid


Eiskalt kalkuliert die Welpenmafia mit dem Mitleid der Menschen.
© VIER PFOTEN

Für die „Hundeproduzenten“ zählt allein der Profit und nicht das Lebewesen Hund. Durch die frühe Trennung von der Mutter und den Geschwistern in der wichtigsten Entwicklungs- und Lernphase der Welpen kann die Prägung und Sozialisierung der Tiere nicht vollendet werden. So entwickeln sich die Tiere oft zu umweltunsicheren, stress- und aggressionsanfälligen Hunden, die dadurch häufig wieder abgegeben werden: Endstation Tierheim.

Viele Menschen unterstützen mit ihrem Kaufverhalten oftmals ganz unbewusst den illegalen Welpenhandel, indem sie sich aus verschiedenen Gründen für einen Hundekauf entscheiden. Manchmal ist es das Schnäppchen im Internet, mal das süße Hundebaby auf einem Wochenmarkt im Ausland, mal eine vermeintliche „Rettungsaktion“ eines „armen“ Welpen durch einen Spontankauf.

Genau diese Situationen sind von der Welpenmafia messerscharf kalkuliert und bringen ihr lukrative Geschäfte ein. Das Leben und die Gesundheit des Hundes selbst spielen für sie dabei keine Rolle.


 

 

Im Tierheim warten Hunde auf ein neues Zuhause

 

Kaufen Sie niemals ein Tier aus Mitleid, und lassen Sie sich nicht auf Schnäppchen ein! Wenn Sie sich nach reiflicher Überlegung für die Anschaffung eines Hundes oder eines anderen Heimtieres entschieden haben, schauen Sie sich bitte zunächst in Tierheimen um. Dort warten viele kleine und große Vierbeiner auf ein liebevolles Zuhause.Eine Übersicht hierzu finden Sie zum Beispiel unter www.shelta.net.

 

 

 


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