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Tierquälerei im Internet


Das Internet ist voll mit Bildern und Filmen, in denen Tiere gequält werden. Manche wollen über Tierleid informieren; viele dienen jedoch vor allem der Lust an Grausamkeit oder Pornographie. VIER PFOTEN rät, was Sie tun können, wenn Sie auf solche Seiten stoßen.

 

Das Internet und die sozialen Netzwerke gehören heute zu den wichtigsten Informations- und Kommunikationsplattformen und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch der Tierschutz profitiert von ihnen. Im Sinne der Aufklärung kann eine Vielzahl an Menschen erreicht und für das Thema sensibilisiert werden. So nutzt auch VIER PFOTEN z.B. Facebook, YouTube, Pinterest, Instagram und Twitter, um den Tierschutzgedanken voranzutreiben und auf Missstände in der Tierhaltung aufmerksam zu machen.


Bitte schauen Sie nicht weg, wenn Tiere leiden.
© VIER PFOTEN

 

Leider werden diese Plattformen auch von Menschen missbraucht, die um jeden Preis  Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen. Durch die Veröffentlichung tierquälerischer Inhalte provozieren sie oder erfahren dadurch Befriedigung. Insbesondere auf Facebook und YouTube finden sich zahlreiche Beitrage, Gruppen und Videos, in denen drastische Gewalt an Tieren verherrlicht wird. Auch der sexuelle Missbrauch von Tieren wird immer wieder dargestellt.

Die Gründe solcher Veröffentlichungen sind vielfältig; viele Urheber zielen auf die Empörung der Allgemeinheit ab und spekulieren auf möglichst viele Klicks, Likes, aufgebrachte Kommentare oder hoffen, dass der Inhalt geteilt wird. Nicht zuletzt spielt auch die sexuelle Motivation eine Rolle, das (öffentliche) Quälen von Tieren dient der Befriedigung.

Solche Inhalte online zu stellen ist nicht schwer: Ein Profil ist schnell eingerichtet, und sehr allgemein formulierte Regelungen der Betreiber ermöglichen sogar, dass eindeutig gewaltverherrlichende Inhalte online bleiben. Eine Meldung der Profile oder Inhalte bleibt leider häufig erfolglos.

 

 

Was tun?

 

Sollten Sie auf tierquälerische Inhalte stoßen, bitte auf keinen Fall kommentieren oder teilen! Dies schenkt den Tätern nur die gewünschte Aufmerksamkeit.

 

Melden Sie Verstöße dennoch immer an die jeweilige Plattform, parallel aber auch an die zuständigen Behörden. Diese unterscheiden sich je nach Bundesland. Erste Anlaufstellen können jedoch das Veterinäramt, das Fachamt Verbraucherschutz oder das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sein. In jedem Fall sollte bei der Polizei Anzeige erstattet werden, sofern Name und Standort des Urhebers erkennbar sind.

 

Erstellen Sie Screenshots der betreffenden Seiten und des Profils. Diese können bei der Tataufklärung behilflich sein, sollte der Inhalt zwischenzeitlich offline genommen oder schon einmal auffällig geworden sein.

Wenn möglich kontrollieren Sie auch, ob gleicher Inhalt erneut von einem weiteren Profil aufgegriffen wird oder weiterhin online bleibt – und bleiben Sie dran und beschweren Sie sich weiter!

 

Sollten die Inhalte aus Deutschland stammen und ihnen mehrfach unangenehm auffallen, können Sie parallel auch uns informieren, unter: office@vier-pfoten.de

 

Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Gewalt an Tieren im Internet sehen, sondern geben Sie Tieren Ihre Stimme und helfen Sie, diese Grausamkeit zu stoppen!

 

Vielen Dank.



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