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Nothilfe-Einsatz in Syrien


UPDATE, 14.8.2017:

Die Rettung aus dem verwahrlosten Zoo in dem Vergnügungspark Magic World nahe Aleppo kam für die schwangere Löwin gerade noch rechtzeitig. Am Samstag, den 12. August, brachte sie einen gesunden Löwenwelpen in ihrem neuen, artgemäßen Zuhause in Jordanien zur Welt. Nur einige Stunden zuvor erreichte die Löwin gemeinsam mit den zwölf weiteren Tieren das Wildtierschutzzentrum „Al Ma’wa for Nature and Wildlife“. Dort konnten alle 13 Tiere erstmals seit ihrer Rettung vor knapp drei Wochen die Transportkäfige verlassen. Für die fünf Löwen, zwei Tiger, zwei Asiatischen Schwarzbären, zwei Hyänen und zwei Hunde beginnt nun ein neues Leben. Nach der herausfordernden Rettungsmission, die Ende Juli in Syrien startete, und wochenlangem Ausharren in der Türkei, haben wir es geschafft, die ehemaligen Zootiere von Aleppo nach Jordanien zu bringen.


In Sicherheit zur Welt gekommen: das neugeborenes Löwenbaby.
© Ahu Savan An | VIER PFOTEN

UPDATE, 12.8.2017:

Nach vier langen Wochen, ist endlich geschafft: die 13 Tiere, die wir aus dem "Magic World" Vergnügungspark nahe Aleppo gerettet haben sind in Al Ma'wa Nature for Wildlife in Jordanien angekommen. Unser Team konnten damit beginnen, die Tiere in ihre Gehege zur Resozialisierung freizulassen. Diese Gehege sind kleiner, als ihre späteren, endgültigen Gehege, da Wildtiere, die lange Zeit auf engem Raum gelebt haben, Zeit brauchen, um sich an das plötzliche Platzangebot zu gewöhnen.

 

Für die Tiger ist Jordanien nur ein weiterer Zwischenstopp. Sie werden zu unserem FELIDA Big Cat Centre weiterreisen, wo sich ein Team aus spezialisierten Tierpflegern um sie kümmern wird.




UPDATE, 29.07.2017

HAPPY END FÜR DIE VERBLIEBENEN TIERE VON ALEPPO

 Gemeinsam mit dem türkischen Ministerium für Forst- und Wasserwirtschaft, türkischen Helfern und Sicherheitsfirmen haben wir es geschafft, vier weitere Tiere, zwei Löwen und zwei Hunde, aus dem „Magic World“ Vergnügungspark nahe Aleppo zu evakuieren. Nach monatelangen Planungen und zwei Wochen an Vorbereitungen vor Ort ist es nun endlich geschafft. Wir konnten alle 13 zurückgelassenen Tiere aus dem verwahrlosten syrischen Zoo in die Türkei bringen. Dort werden wir auch die vier Neuankömmlinge medizinisch untersuchen und betreuen, bis sie fit genug für eine Weiterreise sind. Wir möchten sie in artgemäße Unterkünfte bringen, damit sie endlich in ein tiergerechtes Leben ohne Krieg starten können.




UPDATE, 26.7.2017:

Die medizinischen Untersuchungen sind voll im Gange

 

Unser Team vor Ort gemeinsam mit Dr. Frank Göritz vom IZW haben alle Hände voll zu tun, die Tiere ordentlich durchzuchecken, und zu chippen. Denn erst wenn wir Klarheit über den Gesundheitszustand der drei Löwen, zwei Tiger, zwei Hyänen und zwei asiatischen Schwarzbären haben, kann darüber entschieden werden, wann die Reise für die ehemaligen Zootiere aus Aleppo weiter geht. Im Moment befinden sich die neun Tiere in Karacabay (Türkei), wo man sich rund um die Uhr um sie kümmert. Sobald es Neuigkeiten über ihren Gesundheitszustand gibt, werden wir Sie darüber informieren.

 

Mehr Updates finden Sie unter anderem auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/4PFOTEN/



© VIER PFOTEN | Ahu Savan An, VIER PFOTEN | Jasmine Duthie


VIER PFOTEN rettet Tiere aus Vergnügungspark nahe Aleppo

 

Drei Monate nach unserer letzten, hochriskanten Rettungsmission im Mittleren Osten, bei der wir den Löwen Simba und die Bärin Lula aus der umkämpften Stadt Mossul (Irak) gerettet haben, ist unser VIER PFOTEN Nothilfeteam erneut auf einer äußerst riskanten Mission. In enger Zusammenarbeit mit Sicherheitsexperten haben wir neun Tiere aus einem Vergnügungspark in der Nähe von Aleppo, einer der schlimmsten Kriegs- und Krisenregionen der Welt, gerettet.




Trotz schwerer, kämpferischer Auseinandersetzungen in Aleppo und den umliegenden Regionen, gelang es unserem LKW, die neun nahezu verhungerten Tiere sicher an die syrisch-türkische Grenze zu bringen. Von dort aus geht die Reise für die Tiere sofort weiter. Wir bringen sie in ein Wildtierschutzzentrum in Karacabey, nahe der türkischen Stadt Bursa, wo sie eine vorübergehende Unterkunft finden werden. Es warten außerdem noch mehr Tiere auf ihre Rettung in Aleppo. Wir hoffen diese in den nächsten Tagen ebenfalls in Sicherheit bringen zu könnnen.

 

 

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn Sie unsere Rettungsmission mit einer Sprende unterstützen möchten:



Neun Tiere konnten bisher sicher aus Syrien gerettet werden

Drei Löwen (zwei Weibchen und ein Männchen), zwei Tiger (ein Weibchen und ein Männchen), zwei Asiatische Schwarzbären (ein Weibchen und ein Männchen) und zwei Hyänen (ein Weibchen und ein Männchen) zählen zu den ersten neun Überlebenden aus einemverwahrlosten Zoo nahe Aleppos in Syrien.

 

Der anhaltende Krieg hat seine Spuren auch an den Tieren hinterlassen. Mangelnde Wasser- und Futterzufuhr sowie fehlende medizinische Betreuung haben sie seelisch und körperlich traumatisiert. Viele der Zootiere wurden durch Bombenangriffe getötet. Es gab kein Entkommen aus dieser tödlichen Falle für sie. Mit unserer Mission wollen wir zeigen, dass diese Tiere es auch verdient haben, von uns Menschen gesehen und gehört zu werden“, sagt unser Tierarzt und Leiter der Mission Dr. Amir Khalil.

 

Für ihn war klar, dass sie den Zoo schnellstens verlassen müssen: „Der immer schlechter werdende Gesundheitszustand der Tiere macht uns große Sorgen. Außerdem können Wildtiere wie Bären und Großkatzen, die in desolaten Gehegen untergebracht sind, für Menschen schnell eine Gefahr darstellen.“


Tiere sind stark dehydriert und müssen erst aufgepäppelt werden

Die geretteten Tiere sind alle extrem erschöpft und dehydriert. Viele haben kleine Wunden, aber keine gröberen Verletzungen. Unser VIER PFOTEN Team vor Ort hat die Tiere mit Wasser versorgt und sie sind am Weg der Besserung.

 

Unterstützt von türkischen Tierschützern begannen die Tiere ihre Reise in ein Tierschutzzentrum in Karacabey nahe der Stadt Bursa. Dort werden sie, sobald auch die restlichen Tiere eingetroffen sind, von unserem VIER PFOTEN Team untersucht und medizinisch betreut. Sofern es ihr Gesundheitszustand zulässt, werden die ehemaligen Zoobewohner in ein neues und adäquates Zuhause gebracht. 


Sie möchten Dr. Amir Khalil und sein Team vor Ort unterstützen? Wir freuen uns über jede Spende für unseren Rettungseinsatz in Syrien.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!




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