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Erneute Hilfe für Streuner in Chennai

2016-03-30

© FOUR PAWS|Bogdan Barahin

Seit Ende Februar operiert, behandelt und impft unser Tierärzteteam hunderte Straßenhunde in Chennai. Außerdem schulen sie lokale Tierärzte im Umgang mit der in Indien weit verbreiteten Virusinfektion Tollwut, die von Hunden übertragen wird.

 

Rund 50 Hunde, die dringend medizinische Hilfe brauchen, hat unser Team pro Tag auf dem Behandlungstisch. Viele haben Räude, Bisswunden, Krebserkrankungen oder sind im Straßenverkehr verunglückt.


Jerry auf dem Behandlungstisch.
© FOUR PAWS|Bogdan Barahin

Hund fällt vom Motorrad

Glück im Unglück: Ein Unfallopfer fiel unseren Tierärzten buchstäblich vor die Füße, als sie auf dem Weg zur Klinik waren. Dr. Tomescu berichtete: „Die Straße war voll von Autos und Motorrädern. Auf einem der Motorräder vor uns saß ein Mann mit einem Hund im Arm. Plötzlich fiel ihm der Hund auf den Boden. Dieser wurde dann von einem anderen Motorrad überfahren.“

 

Die Tierärzte nahmen den schwer verletzten Hund in die Klinik und versorgten ihn sofort. Sie nannten ihn Jerry. Jerry hatte ein Schädel-Hirntrauma und konnte weder aufstehen, noch aus eigener Kraft Nahrung zu sich nehmen. Jerry bekam Mineralien, Aminosäuren, Vitaminen und Medikamenten zur Unterstützung seiner Hirnaktivität. Diese schnelle Behandlung hat Jerry das Leben gerettet. Er ist inzwischen vollständig genesen.



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Hintergrund

Seit 2009 unterstützt VIER PFOTEN mit halbjährlichen Nothilfe-Einsätzen die indische Partnerorganisation "Blue Cross of India", die in der Millionenstadt Chennai ein Tierheim mit einer Klinik für notleidende Tiere unterhält. Der nächste Einsatz in Indien wird im Mai 2016 stattfinden. Indien hat die weltweit größte Zahl an Streunertieren. Schätzungen zufolge leben rund 25 Millionen herrenlose Hunde im Land. Diese ernähren sich hauptsächlich von Müll. Viele sind verletzt oder leiden an Krankheiten.


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