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Streunerkatzen in Deutschland


In Deutschland leben bereits heute über zwei Millionen Streunerkatzen – und ihre Zahl steigt ständig.


Unkastrierte Streunerkatzen vermehren sich weiter.
© VIER PFOTEN

 

Eine Katzenpopulation entsteht nicht über Nacht. Streunerkatzen paaren sich mit Hauskatzen mit Freigang und vergrößern so über die Zeit die Population. Besonders in ländlichen Gebieten mit Bauernhöfen sind große Katzengruppen anzutreffen.

 

Jede unkastrierte Hauskatze mit Freigang trägt zum Wachstum der Streunerpopulation bei. Da Katzen bereits mit vier bis fünf Monaten geschlechtsreif werden und pro Jahr zwei Würfe mit mindestens drei Kätzchen großziehen können, wird die Situation stetig schlimmer.


In zehn Jahren kann eine unkastrierte Katze tausende Nachkommen zeugen.
© VIER PFOTEN

 

 

 

Tierheime sind überfüllt

 

Die Tierheime nehmen immer wieder junge Streunerkatzen auf und versuchen diese zu sozialisieren, denn die Katzen kennen den Kontakt zu Menschen nicht. Die oft sehr scheuen Katzen bleiben lange Zeit im Heim, das ohnehin oft überfüllt ist.

 

Aufnahmestopps werden regelmäßig verhängt, besonders in der Zeit wenn Katzenwelpen vermehrt geboren werden. Die Katzen die nicht ins Tierheim kommen,  werden getötet oder sich selbst überlassen. Hungrig, schwach und krank vegetieren sie auf der Straße dahin. Oft sterben sie langsam und qualvoll.

 

 

Gesundheitsrisiko

 

 
Parasiten und bestimmte Krankheiten die sich schnell in großen Katzenpopulationen ausbreiten machen den Katzen das Leben noch schwerer. sMit der stetig wachsenden Streunerpopulation steigt die Gefahr, dass sich Krankheiten wie Leukose, FIP (Bauchfellentzündung), FIV (Katzen-Aids) und die für schwangere Frauen gefährliche Toxoplasmose rasch ausbreiten.  


Kastrations- und Kennzeichnungspflicht

 

Die einzig sinnvolle und tiergerechte Methode, um das Wachstum der Streunerkatzenpopulation einzudämmen, ist die Kastration. VIER PFOTEN fordert und unterstützt die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Hauskatzen. Wir arbeiten mit Städten und Gemeinden zusammen und informieren über nachhaltige Lösungen.

Lassen Sie Ihre Katze kastrieren und informieren Sie andere Menschen über das Problem!


 

Städte und Gemeinden handeln

 

Städte und Gemeinden wie Bremen, Paderborn und gut 300 weiteren haben das Problem bereits erkannt und mit der Verabschiedung einer Katzenschutzverordnung im Sinne des Tierschutzes und zum Schutze der Bevölkerung reagiert.


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