VIER PFOTEN App nun für Iphone/Ipad und Android erhältlich


VIER PFOTEN App Download für
AndroidAndroid

IphoneIphone

Nordrhein-Westfalen plant Verbot von Haustier-Abschuss

2014-10-24

VIER PFOTEN begrüßt Überarbeitung des Jagdgesetzes

In Nordrhein-Westfahlen plant Umweltminister Johannes Remmel eine Überarbeitung des Jagdgesetzes. Künftig sollen unter anderem keine Hauskatzen mehr geschossen werden dürfen.


In Deutschland werden jedes Jahr 40.000 Katzen erschossen.
© VIER PFOTEN

Bisher gilt bundesweit das Gesetz, dass Katzen als „wildernde Haustiere“ erschossen werden können, wenn sie sich mehr als 200 bzw. 300 Meter (je nach Bundesland) vom nächsten Wohnhaus entfernt haben. Jährlich fallen dem rund 40.000 Hauskatzen zum Opfer.

 

Die Begründung für den Abschuss von Katzen ist auf der einen Seite der Schutz heimischer Singvögel, auf der anderen Seite sollen vor allem von Streunern verursachte Autounfälle und die Ausbreitung von Krankheiten verhindert werden. Der Abschuss von Katzen löst jedoch keins dieser Probleme: Wenn ein Steuner geschossen wird, wird sein Revier sofort von anderen Tieren übernommen. Ihre Zahl verringert sich auf diese Weise nicht.

 

 

Kastration verhindert Tierleid

 

Die einzige Möglichkeit, den streunenden Katzen auf Deutschlands Straßen Herr zu werden, ist die Kastration von möglichst vielen Tieren.

 

VIER PFOTEN fordert deshalb schon lange die Einführung einer bundesweiten Kastrationspflicht für Hauskatzen mit Freigang. Katzen sind mit vier bis fünf Monaten geschlechtsreif. Eine Katze kann pro Jahr zwei Würfe mit mindestens drei Kätzchen großziehen, die wiederum nach einem halben Jahr selbst für Nachwuchs sorgen.

 

Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze steigt so nach nur vier Jahren in die Tausende! Einzig die Kastration von Freigängern kann deshalb viel Tierleid verhindern.


drucken