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Pressemeldung

2013-09-27

Solidarität für Streunerhunde in Rumänien:

Tiere nicht töten, sondern adoptieren!

 

VIER PFOTEN hielt heute in Hamburg, Amsterdam und Wien Protestaktionen für rumänische Streunerhunde ab. Hundebesitzer haben gemeinsam mit ihren Hunden ihre Solidarität bekundet und ein Zeichen dafür gesetzt, dass Massentötung weder eine humane noch eine effiziente Methode ist, um das Problem der Streuner-Überpopulation zu lösen.


Zeigen Herz für rumänische Streunerhunde: VIER PFOTEN Aktivisten und ihre Hunde in Hamburg.
© VIER PFOTEN / Fred Dott

Hamburg/Amsterdam/Wien, 27. September 2013: Diese Woche hielt düstere Nachrichten für Streunerhunde in Rumänien bereit: Am Mittwoch genehmigte der rumänische Verfassungsgerichtshof das Gesetz zur Tötung der Hunde und ignorierte damit nicht nur den Willen eines Großteils der europäischen Bevölkerung, sondern setzte sich über internationale Verträge und einen Appell der EU-Institutionen hinweg. Das neue Gesetz, das bereits von Präsident Basescu unterzeichnet wurde, erlaubt es, Hunde zu töten, wenn für sie innerhalb von 14 Tagen kein Besitzer gefunden werden kann.


Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, die in Rumänien seit 2001 bereits mehr als 100.000 Streunerhunde kastriert und behandelt hat, gibt sich jedoch nicht geschlagen. Gabriel Paun, Kampagnendirektor von VIER PFOTEN: „Wir haben bereits eine landesweite Kampagne für die Adoption von Streunerhunden gestartet und auch schon erste Erfolge erzielt. Immer mehr Rumänen erklären sich bereit, einen Hund von der Straße aufzunehmen; es ist die einzige Möglichkeit, das Leben der Tiere zu retten. VIER PFOTEN bietet ihnen eine kostenlose medizinische Untersuchung für das neue vierbeinige Familienmitglied (Kastration, Entwurmung, Registrierung, Identifizierung über Mikrochips und Transport zum neuen Besitzer)“.

 

Um die Wahrnehmung der Adoptionskampagne zu steigern, startete die Organisation heute Aktionen in drei großen europäischen Städten – und das mit vierbeiniger Unterstützung: Hundebesitzer in Hamburg, Amsterdam und Wien informierten gemeinsam mit ihren Tieren die Bevölkerung darüber, dass im Fall der Streunerhunde keine Lösung von heute auf morgen möglich ist und dass Adoption ein wichtiger und sehr dringender Teil einer nachhaltigen Lösung des Streuner-Problems ist – neben flächendeckender Kastration, Mikrochip-Identifizierung und Registrierung sowie effektiver strafrechtlicher Verfolgung für das Aussetzen von Hunden.


Mehr als 80.000 Menschen weltweit haben bereits einen Appell an die rumänischen Bürgermeister geschickt, die Hunden am Leben zu lassen (www.vier-pfoten.org/nokilling). Gabriel Paun: „Wir fordern Tierärzte und Bürgermeister explizit auf, sich mit uns zusammenzuschließen. Es liegt in der Kompetenz der Bürgermeister, sich gegen die Tötungen zu entscheiden und stattdessen in örtliche Tierheime zu investieren sowie unsere Adoptionskampagne zu unterstützen.“


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