VIER PFOTEN App nun für Iphone/Ipad und Android erhältlich


VIER PFOTEN App Download für
AndroidAndroid

IphoneIphone

Pressemeldung

2013-09-12

Behörden blockieren Streunerhilfe von VIER PFOTEN in Rumänien

Dem Streunerhilfeteam von VIER PFOTEN wurde heute morgen der Zugang zur Tierklinik in Bukarest verweigert, in der die Tierschutzorganisation seit April 2013 Hunde kastrierte und behandelte. Die zuletzt behandelten 16 Hunde wurden am Dienstag von VIER PFOTEN ins Tierheim Speranta überstellt.


Das VIER PFOTEN Team in Bukarest wurde buchstäblich vor die Tür gesetzt.
© VIER PFOTEN

Bukarest, 12. September 2013. Trotz der mittlerweile sehr angespannten Lage in Bukarest, setzt VIER PFOTEN alles daran, den Einsatz für die Streunerhunde fortzusetzen. Die rumänische Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA (Autoritatea pentru Supravegherea și Protecția Animalelor) versucht nun VIER PFOTEN buchstäblich den Riegel vorzuschieben: Heute morgen wurde dem Streunerhilfeteam von VIER PFOTEN der Zugang in die Tierklinik in der Theodor Pallady Straße in Bukarest verweigert, wo die Organisation seit April 2013 in Übereinkunft mit der Stadt Bukarest Tiere kastriert. Bereits gestern verwehrte ASPA, dass neue Streuner zur Behandlung in die Klinik gebracht werden dürfen.

Am 9. September forderte ASPA das VIER PFOTEN Team mittels offiziellem Schreiben auf, die Klinik binnen 24 Stunden zu verlassen. Die Begründung: Bis zur endgültigen Klärung der Streunerhundesituation löst ASPA alle Vereinbarungen, die mit Tierschutzorganisationen vereinbart wurden. VIER PFOTEN wies darauf hin, dass laut Vereinbarung mit der Stadt Bukarest, eine solche Aufforderung mindestens 72 Stunden im voraus angekündigt werden muss.


Tierärztin Dr. Anca Tomescu kastrierte bis zur letzten Minute Streunerhunde.
© VIER PFOTEN

Die letzten 16 Hunde, die das Team kastrieren und behandeln konnte, wurden nicht, wie üblich auf die Straße zurückgebracht, sondern am Dienstag in das von VIER PFOTEN unterstützte rumänische Tierheim „Speranta“ überstellt. Dort hat die Organisation zwischenzeitlich Notfallplätze für Streuner geschaffen.


VIER PFOTEN Tierärztin Dr. Anca Tomescu, die die Streunerhilfe in Rumänien leitet, ist über die Vorgehensweise der Behörde verärgert: „Bis dato haben wir keine weitere Erklärung von ASPA erhalten. Die Behörde ist eindeutig vertragsbrüchig, wir haben daher die Polizei verständigt. Wir werden weiterhin versuchen, in die Klinik zu kommen – ASPA hat nicht das Recht, unser tiermedizinisches Equipment zu beschlagnahmen.“


drucken