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Pressemeldung

2013-07-22

Heiße Sommertage: VIER PFOTEN empfiehlt tierversuchsfreie Sonnencreme

Hamburg, 22. Juli 2013 - Kurz vor dem Sommerurlaub stellen sich viele Verbraucher die Frage, welche Sonnencreme sie kaufen sollen. Die Kaufentscheidung sollte auch davon beeinflusst werden, ob das Produkt an Tieren getestet wurde, so VIER PFOTEN.


Sonnenschutzprodukte, die innerhalb der EU verkauft werden, werden mittlerweile nicht mehr an Tieren getestet, aber VIER PFOTEN rät den Konsumenten, dennoch aufmerksam zu sein, um Unternehmen, die Tierversuche billigen, nicht zu unterstützen.

Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN: „Auch wenn Sie im Einpack-Stress für Ihren Sommerurlaub sind, vergessen Sie nicht auf tierversuchsfreie Sonnenschutzprodukte zu achten. Mittlerweile gibt es viele ansprechende Schönheitspflege-Produkte im Handel, was tierschutzgerechtes Einkaufen leichter macht als je zuvor. Wir fordern Konsumenten daher auf, sich für Produkte von Firmen zu entscheiden, die sich verpflichtet haben, keine Tierversuche durchzuführen oder in Auftrag zu geben.“

 

Produkte mit Kennzeichnung der folgenden Qualitätssiegeln sind Tierleidfrei: Das Leaping Bunny-Siegel (Humane Cosmetic Standard, HCS), das Logo des Internationalen Herstellerverbands gegen Tierversuche in der Kosmetik (IHTK), das Siegel Kontrollierte Natur-Kosmetik (BDIH) sowie das Siegel „Veganblume“.

 

Dr. Stephany: „Tierversuchsfreie Produkte sind in Drogeriemärkten, Bioläden, Reformhäusern, im Internet oder bei Vertriebspartnern erhältlich. Wichtig ist, darauf zu achten, ob das gewählte Produkt eines der oben angeführten Labels trägt.“

Nachdem nach Jahren zahlreicher Kampagnen von VIER PFOTEN und anderen Tierschutzorganisationen kürzlich ein EU-Verbot erlassen wurde, dürfen nun Sonnenschutz und andere kosmetische Produkte, die an Tieren getestet wurden, in der EU nicht mehr verkauft werden. Dennoch testen einige Hersteller bekannter Marken Chemikalien an Tieren für Produkte, die in anderen Teilen der Welt, wo es keine solchen Verbote gibt, verkauft werden, wie etwa in den USA, China und Japan.

Es besteht außerdem die Gefahr, dass neue Inhaltsstoffe, die an Tieren getestet wurden, ihren Weg in Kosmetikprodukte, die in der EU verkauft werden, finden. Denn Tierversuche für Chemikalien mit anderen Verwendungszwecken bleiben legal. Es besteht das Risiko, dass Substanzen, die für andere Verwendungszwecke an Tieren getestet wurden, wie zum Beispiel Haushaltsprodukte oder Esswaren, letztlich auch in Kosmetikprodukten Anwendung finden.


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