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Pressemeldung

2013-05-30

Chip-Pflicht für Hunde in Irland

VIER PFOTEN hofft auf Vorbildfunktion für weitere EU-Länder

 

Hamburg, 30. Mai 2013 – VIER PFOTEN begrüßt, dass das irische Parlament ab dem Jahr 2016 eine Chip-Pflicht für Hunde einführt. Beide Häuser des Parlaments akzeptierten den Gesetzesentwurf für eine Chip-Pflicht von Hunden sowie ein Verbot für die Teilnahme an Hundekämpfen. In den kommenden Tagen wird der Präsident Michael D. Higgins diese Erweiterung des Tierschutzgesetzes offiziell in das bestehende Gesetz eintragen.

 

VIER PFOTEN appelliert an weitere EU-Länder und besonders Deutschland, der Vorbild-Funktion von Irland zu folgen und mit der Chip-Pflicht den illegalen Welpenhandel einzudämmen.

„Die meisten Welpen, die in Deutschland verkauft werden, kommen aus Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien“, berichtet Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. In Massen produziert und zu früh von ihren Müttern getrennt, werden sie in Kisten und Kofferräumen oft tagelang durch Europa gekarrt. „Die EU-Osterweiterung macht es den Schieberbanden leicht und erschwert die Kontrollen an den Grenzen. Mit einer gesetzlichen Chip- und Registrierungspflicht könnte das kriminelle Vorgehen der Hundehändler effektiver kontrolliert und schwarze Schafe bestraft werden“, so Dr. Stephany.
 
Das Chippen von Hunden wird in Irland ab 2016 verpflichtend. Nach einer gewissen Zeitspanne wird analysiert, inwieweit die Ziele eingehalten wurden. „Das Gesetz greift für alle Hunde, egal, ob in ländlichen oder städtischen Gebieten. Außerdem ist es egal, ob es sich um ein Heimtier, ein Gebrauchstier oder anderes handelt“, erklärt der irische Landwirtschaftsminister Simon Coveney.


 

Weitere Informationen:

 

Welpenhandel


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