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Pressemeldung

2013-03-22

Versteckte Käfig-Eier: Bundesrat stimmt für Kennzeichnungspflicht

VIER PFOTEN begrüßt mehr Transparenz im Supermarktregal

 

Berlin / Hamburg, 22. März 2013 – Der Bundesrat hat heute für eine Kennzeichnungspflicht von verarbeiteten Eiern gestimmt. VIER PFOTEN fordert nun den Bundestag auf, die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung so bald wie möglich dahingehend zu ändern.

 

In Deutschland wird jedes zweite Ei in Kuchen, Keksen, Mayonnaise und Fertiggerichten verarbeitet. Im Gegensatz zu frischen Schalen-Eiern haben Verbraucher keine Chance zu prüfen, ob die Eier in Fertigprodukten aus Freiland-, Boden- oder Kleingruppen-Haltung (Käfig) stammen. VIER PFOTEN schlägt eine Kennzeichnungsvariante vor, die keinen großen bürokratischen Aufwand bedarf, und die für den Verbraucher leicht verständlich ist. Beispiel: Zucker, Mehl, Ei (Freilandhaltung), pflanzliches Fett.

„Viele Menschen essen Käfig-Eier, ohne es zu wissen: weil sie es nicht sehen“, beschreibt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany das Problem. „Nur mit einer Kennzeichnungspflicht kann sich der Verbraucher im Supermarkt bewusst für das tierfreundlicher produzierte Produkt entscheiden.“

 

Eine entsprechende Petition an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner kann auf der VIER PFOTEN Website heruntergeladen werden.

 

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Integral wollen 82 Prozent der Deutschen eine Kennzeichnungspflicht für versteckte Eier. „Der Bundestag muss diesen Wunsch der Bürger nach mehr Transparenz ernst nehmen“, fordert Dr. Stephany.


 

Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Melitta Töller
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